Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Das Parlament - Themenausgaben
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Die Schulstunde als Talkshow
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Sonstige
Was geht?
Suche
Neuerscheinungen zur Leipziger Buchmesse
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 30-31/2005)

Editorial


Hans-Georg Golz

Die rasche Ausbreitung des Internets über geographische und administrative Grenzen hinweg hat ungeahnte individuelle Freiheiten eröffnet. Doch zugleich haben sich die Sicherheitsprobleme verschärft. Die Freiheit des weltweiten Datennetzes braucht Regeln. Einheitliche Identifikationen von Internetdiensten, eine kontrollierte, zertifizierte Vergabe von Domainadressen sowie digitale E-Mail-Signaturen können helfen, Missbrauch und kriminellen Machenschaften zu begegnen. Doch viele Nutzer bewegen sich sorglos im Netz - ohne individuelle Sicherheitsvorkehrungen. Die Vision eines zuverlässigen Netzes setzt dagegen auf verantwortliche und verlässliche Nutzer.

In der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts muss das Spannungsfeld von Copyright und seinen Schranken, von Verwertungsinteressen und Bürgerrechten neu vermessen werden. Ende Juni hat der Supreme Court der USA verfügt, dass amerikanische Hersteller von Tauschbörsenprogrammen zu Schadenersatz verurteilt werden können, weil sich mit der Software auch Raubkopien verbreiten lassen. Dieses Urteil legt das Urheberrecht ganz im Sinne der Musik- und Filmindustrie aus, die längst "Digitales Rechtemanagement" einsetzen, um die unerwünschte Weitergabe von Werken zu erschweren.

Staatliche Eingriffe erscheinen indes weder zweckmäßig noch wünschenswert. Autoritär regierte Staaten haben sogar zu drakonischen Zensurmaßnahmen gegriffen: Das Internet provoziert neue Möglichkeiten zentralistischer Kontrolle. Dass das Netz künftig auch zur Kriegführung dienen kann, belegen die Sicherheitsdebatten über den internationalen Terrorismus.
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Kontakt | Home
20. März 2010
Druck-Version
Artikel versenden
PDF-Version
Inhalt
Bild vergrößern
Sicherheit im Internet
Editorial
Das zuverlässige Netz
Die Zukunft der Ideen
Urheberrecht in der Wissensgesellschaft
Information Warfare
Zensur im Internet
Lexikonsuche
Suchwort:
Lexika: