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Europäische Identität

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 38/2004)

Europäische Identität

Seit dem 1. Mai 2004 ist die EU um zehn mittel- und osteuropäische Länder erweitert worden. Inwieweit unterstützen die Bürgerinnen und Bürger aller Mitgliedsländer Europas den Integrationsprozess?

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Inhalt

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    Der Europäischen Union fehlen identitätsstiftende Ressourcen, etwa eine gemeinsame Sprache oder eine loyalitätsstiftende Krone wie im britischen Commonwealth of Nations. Die große Herausforderung der kommenden Jahrzehnte liegt folglich darin, zu einer verbindenden europäischen Identität zu gelangen.

    Die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe gehen der Frage nach, ob und wieweit die Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedsländer Europas den Integrationsprozess unterstützen. Sie untersuchen, wodurch dieser befördert oder behindert wird. Empirische Analysen haben ergeben, dass der Einigungsprozess - insgesamt gesehen - stets mehr Zustimmung als Ablehnung erfahren hat. Durch die im Mai 2004 erfolgte Erweiterung um zehn mittel- und osteuropäische Länder, mehr noch durch den möglichen Beitritt der Türkei, wird die Weiterentwicklung Europas auf eine harte Probe gestellt.



    Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung, Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 10.09.2004, Erscheinungsort: Bonn

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