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Gesundheit und soziale Ungleichheit

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 42/2007)

Gesundheit und soziale Ungleichheit

Wie lange ein Mensch lebt, wird erheblich von seiner sozialen Lage bestimmt. Arme Menschen leben ungesünder und sterben früher als die Angehörigen der oberen sozialen Schichten.

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    Arme Menschen leben ungesünder, sind häufiger krank, erhalten eine schlechtere ärztliche Versorgung und sterben früher. Die Lebenserwartung von Angehörigen unterschiedlicher sozialer Schichten differiert erheblich. Die Wahrscheinlichkeit, lange und gesund leben zu können, nimmt mit der Höhe des Einkommens zu. Wissenschaftler haben für Europa eine Spanne von bis zu sieben Jahren ausgemacht.

    Eine präventive Gesundheitspolitik sollte folglich in starkem Maße auch darin bestehen, die sozialökonomische Lage von Angehörigen benachteiligter Schichten und deren Bildungschancen konsequent zu verbessern. Ganz gleich, um welchen Lebensbereich es sich handelt, das "Rezept" für eine Verringerung sozialer Ungleichheit ist Bildung: Besser Gebildete haben bessere Chancen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und damit ein sinnvolleres Leben zu führen, laufen weniger Gefahr, in extreme Milieus abzurutschen und verfügen über günstigere Voraussetzungen, bewusster zu leben sowie sich und ihre Kinder gesünder zu ernähren.



    Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 15.10.2007, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7742

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