Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 5/2009)

Integrationsbereitschaft jugendlicher Migranten - Vexierbilder und empirische Befunde


Heinz Reinders
Inhalt

Einleitung

Integration: Balance zwischen den Kulturen

Integration: herkunftsspezifische Geschwindigkeiten

Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Diskussion

Einleitung
Es ist eine dieser wiederkehrenden Debatten: Wie lassen sich Migrantinnen und Migranten in die deutsche Gesellschaft integrieren, wie lassen sich ihre Sprachkompetenzen verbessern und ihr Integrationswille stärken? Seit Deutschland im politisch-öffentlichen Diskurs als Einwanderungsland anerkannt ist, wird nicht mehr über das Ob oder Ob-nicht der Integration debattiert, sondern intensiv darüber beraten, wie diese am besten realisiert werden kann.[1]

Zur Person
Heinz Reinders
Prof. Dr. phil., geb. 1972; seit 2007 Inhaber des Lehrstuhls Empirische Bildungsforschung an der Universität Würzburg mit den Forschungsschwerpunkten Sozialisation in Kindheit und Jugend, Migrations- und Bildungsforschung; Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Philosophische Fakultät, Am Hubland - Philosophie Gebäude, Bauteil 7, 97074 Würzburg.
E-Mail: heinz.reinders@uni-wuerzburg.de

Nach wie vor prägend ist dabei das Vexierbild einer nicht oder nur unzureichend integrationswilligen Sukultur, deren Mitglieder vorwiegend ihre Herkunftssprache verwenden, sich in den Stadtteil-Kiez zurückziehen und Infrastrukturen aufbauen und pflegen wollen, die der Segregation förderlich sind.

Es handelt sich deshalb um ein Vexierbild, weil erstens der Begriff Integration häufig im Sinne von Assimilation verwendet wird (erstes Kapitel). Zweitens handelt es sich bei der Vorstellung von "den" Migranten um eine übergeneralisierte Vorstellung: Sie entsteht dadurch, dass Unterschiede zwischen verschiedenen Migrationsgruppen ausgeblendet und empirische Studien, die ein sehr viel differenziertes Bild zeichnen, nicht wahrgenommen werden.

Im Beitrag werden Anmerkungen zu diesen zwei Aspekten gemacht, und es werden Ergebnisse einer Befragung Jugendlicher türkischer und italienischer Herkunft berichtet, die Aussagen über die Integrationsbereitschaft dieser Migrantengruppe ermöglichen. Abschließend werden Schlussfolgerungen für den Fortgang des Integrationsprozesses gezogen und kritisch diskutiert.
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
09. Februar 2012
Druck-Version
Artikel versenden
PDF-Version
Inhalt
Bild vergrößern
Lebenswelten von Migrantinnen und Migranten
Lebenswelten von Migrantinnen und Migranten
Hybride Identitäten - muslimische Migrantinnen und Migranten in Deutschland und Europa
Integrationsbereitschaft jugendlicher Migranten - Vexierbilder und empirische Befunde
Weiterbildungs-
beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland
Lebenssituation und politische Positionierung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund - einige Thesen
Zur Emanzipation "der" muslimischen Frau
Lexikonsuche
Suchwort:
Lexika:
Dossier
Migration
Migration
16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben 2010 allein in Deutschland. Was bedeutet das für die Integration? Wie sieht das Asyl- und Zuwanderungsrecht in Europa aus, und welche globalen Trends zeichnen sich ab?
Migration