Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (B 6-7/2001)

Zur Zukunft des "Rheinischen Kapitalismus"


Lars Castellucci
Inhalt

I. Einleitung

II. Entstehung und Leistungen des Rheinischen Kapitalismus

III. Die "Neue Soziale Frage"

IV. Staat, Markt, Zivilgesellschaft

V. Ein neues Leitbild

VI. Die Zukunft der Arbeitsgesellschaft

VII. Hoffnungszeichen

I. Einleitung
Der Begriff "Rheinischer Kapitalismus" umschreibt das Wirtschaftsmodell der "alten" Bundesrepublik. Gemeint ist - in Abgrenzung zu Wirtschaftsordnungen angelsächsischer oder asiatischer Ausformung - ein System korporatistischer, auf Konsens zielender Strukturen, die sich innerhalb eines demokratischen und die freie Marktordnung schützenden Rechtsstaates konstituieren und darauf gerichtet sind, breite Bevölkerungsschichten über einen ausgebauten Sozialstaat an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung teilhaben zu lassen. "Wohlstand für alle" hieß dies in Ludwig Erhards prägnanter Formel.

  • PDF-Version: 62 KB


  • Zur Person
    Lars Castellucci
    M. A., geb. 1974; wissenschaftlicher Mitarbeiter; Lehrbeauftragter an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Arbeitsverwaltung, in Mannheim.

    Anschrift: In der Bohn 28, 69168 Wiesloch.
    E-Mail: lcastellucci@hotmail.com

    Veröffentlichung u. a.: (zus. mit Bertram Welker) Die Außenpolitik von Aserbaidschan, in: Jürgen Bellers/Thorsten Benner/Ines Gerke (Hrsg.), Handbuch der Außenpolitik von Afghanistan bis Zypern, München 2001.

    Die Zäsur von 1989/90 bedeutete den Wegfall einer Systemkonkurrenz, der nicht ohne Folgen für die Institutionen des Rheinischen Kapitalismus blieb. Die Herstellung der "inneren Einheit" Deutschlands bezeichnet eine neue Herausforderung. Hinzu kommen die vielschichtigen Auswirkungen globaler Megatrends wie der Technisierung, der Internationalisierung, der Individualisierung und der demographischen Entwicklung. Die Anpassungsreformen der neunziger Jahre zielten mit wenigen Ausnahmen eher auf Abbau denn auf Umbau.

    Die Zeitschrift "The Economist" verkündete zum Ausklang des Jahrhunderts das Ende des Rheinischen Kapitalismus und das Heraufziehen eines neuen Modells, des shareholder capitalism, in dem die Interessen der Aktionäre im Mittelpunkt stehen. Symbol dieses Wandels: die "feindliche Übernahme" der Mannesmann AG durch die britische Vodafone. Europa sei auf dem (besten) Weg "to be just another United States". Die ZEIT-Reformwerkstatt hielt kurz darauf dagegen: Die Vereinigten Staaten seien mit der Bundesrepublik kaum zu vergleichen, und "schon gar nicht könnten die Deutschen den US-Kapitalismus nachahmen" [1] .

    Die Debatte über ein neues Leitbild zur Orientierung für die weitere sozioökonomische Entwicklung ist in vollem Gange. Auch Begriffe wie "Dritter Weg" der Sozialdemokratie oder "Neue Soziale Marktwirtschaft" künden hiervon.

    Dieser Beitrag knüpft an diese Debatte an.
    Themen | Wissen | Veranstaltungen |
    Publikationen | Lernen |
    Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
    Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
    09. Februar 2012
    Druck-Version
    Artikel versenden
    Inhalt
    Bild vergrößern
    Zukunftsentwürfe junger Autoren
    Editorial
    Die neue Republik auf dem Weg ins 21. Jahrhundert
    Bürgergesellschaft als politische Zielperspektive
    Bildung in der Informationsgesellschaft
    Zur Zukunft des "Rheinischen Kapitalismus"
    Die "Berliner Republik" als Kampfbegriff?
    Lexikonsuche
    Suchwort:
    Lexika: