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26.5.2002 | Von:
Heinz Werner

Wirtschaftliche Integration
und Arbeitskräfte-
wanderungen in der EU

Die niedrige Mobilität der Arbeitskräfte in Europa liegt für Heinz Werner am geringen Wohlstandsgefälle innerhalb der EU. Durch die Osterweiterung stellt sich das Problem neu.

Einleitung

Im Folgenden soll dargestellt werden, wie sich seit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) im Jahr 1957 die wirtschaftliche europäische Integration entwickelt hat und welche Konsequenzen dies für die Arbeitskräftewanderungen zwischen den Mitgliedstaaten hatte. Dies könnte Analogieschlüsse erlauben in Hinblick auf die Migrationsbewegungen der geplanten Erweiterung der Europäischen Union (EU) um neue Mitgliedstaaten. Nach einem kurzen historischen Abriss zur Entwicklung der europäischen Integration, folgen eine Darstellung der Migrationsbewegungen seit der Einführung der Freizügigkeit für Arbeitnehmer und ein Überblick zu den Determinanten der Arbeitskräftewanderungen. Vor diesem Hintergrund wird die wirtschaftliche europäische Integration im Zeitablauf und in Verbindung mit Arbeitskräftebewegungen analysiert. Hierzu wurden Indikatoren ausgewählt, die für das Migrationsverhalten wichtig sind: Handel, Einkommen und Arbeitsmarkt. Die Gegenüberstellung der Arbeitskräftewanderungen mit der Entwicklung der europäischen Integration soll dann zur Erklärung der bisherigen und der zukünftig zu erwartenden Arbeitskräftebewegungen in Europa - Stichwort Osterweiterung - herangezogen werden.

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