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Entwicklungspolitik

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 48/2007)

Entwicklungspolitik

Die Entwicklungszusammenarbeit gerät immer häufiger in die Kritik. Trotz dieser Kritik kann es einen Ausstieg aus der Entwicklungszusammenarbeit schon aus Gründen der Solidarität, Gerechtigkeit und Verantwortung für die "Eine Welt" nicht geben.

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    Nach Jahrzehnten intensiver Entwicklungszusammenarbeit bleiben die Resultate bescheiden. Was einst so hoffnungsvoll in Lateinamerika, Afrika und Asien begann, endete nicht selten in einem "failed state". Das politisch-gesellschaftliche Desaster, dass in vielen Staaten der "Dritten Welt" herrscht, kann jedoch nicht der Entwicklungspolitik angelastet werden.

    Folglich ist überzogene Kritik, die sich in Schlagworten wie "Tödliche Hilfe" oder "Wir retten die Welt zu Tode" ausdrückt, zwar nicht grundlos, aber sie ist maßlos übertrieben. Neben dieser Pauschalverurteilung gibt es eine institutionelle Kritik, welche die "Entwicklungshilfeindustrie" im Auge hat. Solange Milliarden in Rüstungsgüter und sinnlose Kriege gesteckt und nicht in die Bildung von "Humankapital" investiert werden, ist Kritik an der Entwicklungszusammenarbeit mit der "Dritten Welt" wenig überzeugend.



    Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 26.11.2007, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7748

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