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Familiale Lebensformen im Wandel

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 19/2004)

Familiale Lebensformen im Wandel

Die Zahl der Ehescheidungen nimmt in Deutschland seit Jahren drastisch zu, die der Eheschließungen nimmt ab. Diese Ausgabe setzt sich mit Ursachen und Folgen dieser Entwicklung auseinander.

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Inhalt

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    Der gesellschaftliche Wandel macht vor der Familie, der "Keimzelle der Gesellschaft", nicht halt. Zwar wird mit einem Leben zu zweit, mit Kindern oder ohne, immer noch die Hoffnung auf das große Glück verbunden, aber es gelingt Paaren immer seltener, zusammen zu bleiben. Die Zahl der Ehescheidungen nimmt in Deutschland seit Jahren drastisch zu: Mehr als jede dritte Ehe wird heute früher oder später geschieden; 2002 waren davon mehr als 160.000 Kinder betroffen. Demgegenüber nimmt die Zahl der Eheschließungen ab. Ehen werden heute, wenn überhaupt, später geschlossen; viele bleiben kinderlos. Nach jüngsten Erhebungen des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl standesamtlicher Trauungen und Geburten 2003 auf den tiefsten Stand seit 1945 gesunken. Beinahe jede dritte in den Sechzigerjahren geborene junge Frau entscheidet sich mittlerweile gegen Nachwuchs. Die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe setzen sich mit den Ursachen und Folgen dieser dramatischen Entwicklung auseinander.



    Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 03.05.2004, Erscheinungsort: Bonn

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