Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Das Parlament - Themenausgaben
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Die Schulstunde als Talkshow
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Sonstige
Was geht?
Suche
Neuerscheinungen zur Leipziger Buchmesse
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (B 6-7/2001)

Bürgergesellschaft als politische Zielperspektive


Christopher Gohl
Inhalt

I. Einleitung

II. Herausforderungen unserer Zeit

III. Die Zielperspektive einer "umfassenden Bürgergesellschaft"

IV. Bürgergesellschaft als Horizont der Lebenswelten

V. Die politische Gliederung der Bürgergesellschaft

VI. Die Verantwortungsgesellschaft als Generationenperspektive

I. Einleitung
Die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft bestehen wir nur mit und durch die Bürger - niemals für sie oder gegen sie. Das ist die Quintessenz des Nachdenkens über Bürgergesellschaft, oder besser: über regionale europäische Bürgergesellschaften. Das Lincoln'sche Ideal des "government of the people, by the people, for the people" hat eine neue Bedeutung für die Zukunft gewonnen.

  • PDF-Version: 71 KB


  • Zur Person
    Christopher Gohl
    geb. 1974; Student der Politikwissenschaft, Amerikanistik und Jüdischen Studien an der Universität Potsdam, zuvor Tübingen und Georgetown University; Mitglied im Arbeitskreis Demokratie, BerlinPolis; Gründungsvorsitzender von Futur X-Gesellschaft für Generationengerechtigkeit.

    Anschrift: Lennéstr. 12a, 14471 Potsdam.
    E-Mail: loffergohl@aol.com

    Veröffentlichungen zum Selbstverständnis der jungen Generation, ihrem Umgang mit dem Holocaust, zu Generationengerechtigkeit, Demokratiereform und Bürgergesellschaft als Reformperspektive.

    Die Herausforderungen der Gegenwart sind unter den drei Überschriften Globalisierung/Transnationalisierung, Ende der industriellen Arbeitsgesellschaft/Neue Arbeitsgesellschaft und Wissensgesellschaft/vernetzte Gesellschaft bekannt. Aus der Perspektive des Individuums gedacht, fließen diese Themen in der "Multi-Optionsgesellschaft" zusammen [1] . Aber auch die politische Perspektive dieser Entwicklungen braucht einen Namen. Wo sich wirtschaftliche, rechtliche, kulturelle und soziale Systeme so umfassend verändern, muss sich auch das politische System über eine Reform des Wohlfahrtsstaates hinaus anpassen. Das inklusive politische Leitbild, in dem die genannten Veränderungen zusammengeführt werden können, ist das einer "umfassenden Bürgergesellschaft".

    Die Bürgergesellschaft als Zielperspektive politischer Veränderung zu denken hat die gegenwärtigen Diskussionen über Zivilgesellschaft oder kommunitaristisches Wunschdenken nur zum Ausgang. Das Zukunftsmodell Bürgergesellschaft soll in drei Perspektiven vorgestellt werden: in seiner lebensweltlichen und seiner politischen Dimension sowie als Antwort auf die große Herausforderung der Zukunft, um eine dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtete Gesellschaft zu bauen. Damit erweist sich die umfassende Bürgergesellschaft nicht nur als politische Antwort auf den gegenwärtigen Wandel, sondern auch auf die Herausforderungen der Zukunft.
    Themen | Wissen | Veranstaltungen |
    Publikationen | Lernen |
    Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
    Impressum | Kontakt | Home
    19. März 2010
    Druck-Version
    Artikel versenden
    Inhalt
    Bild vergrößern
    Zukunftsentwürfe junger Autoren
    Editorial
    Die neue Republik auf dem Weg ins 21. Jahrhundert
    Bürgergesellschaft als politische Zielperspektive
    Bildung in der Informationsgesellschaft
    Zur Zukunft des "Rheinischen Kapitalismus"
    Die "Berliner Republik" als Kampfbegriff?
    Lexikonsuche
    Suchwort:
    Lexika: