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Gesundheitspolitik

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 33-34/2003)

Gesundheitspolitik

Hauptverantwortlich für das Finanzdesaster des Gesundheitssystems sind neben der schlechten Wirtschaftslage die demographische Entwicklung und der medizinische Fortschritt. Um zu einem Reformkonsens zu gelangen, ist der Abbau von Blockaden notwendig.

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Inhalt

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    Ende Juli 2003 beendeten Bundesministerin Ulla Schmidt und Unions-Fachmann Horst Seehofer wochenlange Konsensverhandlungen über eine Gesundheitsreform. Die informelle Allparteienkoalition verfolgte als oberstes Ziel die Senkung der Beiträge für die gesetzlichen Krankenkassen und damit der hohen Lohnnebenkosten. Die Kompromissvorschläge – u.a. Gebühren für den Arztbesuch, höhere Zuzahlungen und die Ausgliederung des Zahnersatzes aus den Kassenleistungen - bedürfen der Zustimmung des Bundesrates. Die von allen Experten geforderte "Systemdebatte" steht weiterhin aus.



    Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 11.08.2003, Erscheinungsort: Bonn

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