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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 48/2002)
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Wohin gehen die USA? Die neue Nationale Sicherheitsstrategie der Bush-Administration |

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Joachim Krause / Jan Irlenkaeuser / Benjamin Schreer
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Kein sicherheitspolitisches Thema wird in Europa derzeit so kontrovers diskutiert wie die Außen- und Verteidigungspolitik der Bush-Administration. Neuester Gegenstand der Kritik ist die am 20. September 2002 veröffentlichte neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA (NSS).
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Zur Person |
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Joachim Krause Dr. phil., Dipl.-Pol., geb. 1951; o. Professor für Politische Wissenschaften und Direktor am Institut für Politische Wissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISUK); zur Zeit Steve-Muller Professor for German Studies am Bologna Center der Johns-Hopkins University, Paul Nitze School for Advanced International Studies.
Anschrift: Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISUK), Olshausenstr. 40, 24098 Kiel.
E-Mail: jkrause@bwl.uni-kiel.de
Zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen der Sicherheitspolitik und Rüstungskontrolle.
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Besonders in der europäischen Presse ist das 31-seitige Dokument auf vielfache Ablehnung gestoßen. So wurden Analogien zwischen der US-Politik und der Politik Nazi-Deutschlands hergestellt
und Parallelen zur Breschnew-Doktrin gezogen.
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Zur Person |
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Jan Irlenkaeuser M.A., geb. 1976; wiss. Mitarbeiter am Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISUK).
Anschrift: Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISUK), Olshausenstr. 40, 24098 Kiel
E-Mail: jirlenkaeuser@isuk.org
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Das von Präsident Bush jr. vorgelegte Strategiepapier ist das erste dieser Administration. Verfasst wurde es unter Federführung der nationalen Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice. Die NSS formuliert die grundlegenden Ziele der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik sowie die Mittel zu ihrer Umsetzung. Sie hat damit richtungweisenden Charakter für die Politik auf allen internationalen Feldern. Der Bogen spannt sich von traditioneller Militärpolitik bis hin zu neuen Formen der Diplomatie und Entwicklungshilfe. NSS ist somit - entgegen der gängigen Meinung - keine "Bush-Doktrin" des präemptiven Erstschlags.
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Zur Person |
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Benjamin Schreer M.A., geb. 1973; wiss. Mitarbeiter am Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISUK).
Anschrift: Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISUK), Olshausenstr. 40, 24098 Kiel.
E-Mail: bschreer@isuk.org
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Das Papier ist insofern von übergreifender und grundlegender Bedeutung, als es den strategischen Veränderungen im internationalen System seit dem Ende des Kalten Krieges und den damit verbundenen neuen Chancen und Risiken Rechnung trägt. Was sich vorher auf akademische Debatten beschränkte, setzt die NSS nun in konkrete politische Zielsetzungen um. |
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10. Februar 2012
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