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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 28/2004)
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Fachkräftemangel bedroht Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft |

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Alexander Reinberg / Markus Hummel
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Die aktuelle Debatte um die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland zeigt, dass Deutschland für viele Arbeitgeber an Attraktivität verliert. Heute stehen hinter diesen Überlegungen vorrangig noch Kostenerwägungen. Dies kann sich aber ändern, denn bei der durch den wissenschaftlich-technischen Fortschritt und die zunehmende Globalisierung hervorgerufenen wirtschaftlichen Dynamik ist für den Hochtechnologie- und Hochlohnstandort Deutschland eine nachhaltige Innovationsfähigkeit von entscheidender Bedeutung. Dies erfordert den Einsatz gut ausgebildeter und den Innovationen gewachsener Fachkräfte - in Zukunft mehr noch als heute. Das Humankapital gewinnt als Standortfaktor also zunehmend an Bedeutung.
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Zur Person |
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Alexander Reinberg Dipl.-Soziologe, geb. 1955; Wissenschaftler am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Anschrift: IAB, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg. E-Mail: alexander.reinberg@iab.de
Zahlreiche Veröffentlichungen zu Qualifikationsentwicklungen im Bildungs- und Beschäftigungssystem.
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Zur Person |
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Markus Hummel Dipl.-Verwaltungswirt, geb. 1972; Mitarbeiter am IAB der Bundesagentur für Arbeit.
Anschrift: IAB, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg. E-Mail: markus.hummel@iab.de
Veröffentlichungen zu Qualifikationsentwicklungen im Bildungs- und Beschäftigungssystem.
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Im internationalen Vergleich hat Deutschland in dieser Hinsicht recht gute Karten. Aktuelle Befunde zeigen jedoch, dass wir auf dem besten Weg sind, diesen entscheidenden Wettbewerbsvorteil aufs Spiel zu setzen. Auch wenn man es sich angesichts von 4,5 Millionen Arbeitslosen nur schwer vorstellen kann: Ein Fachkräftemangel wird bereits auf mittlere Sicht immer wahrscheinlicher.
Die folgenden Ausführungen skizzieren die wesentlichen Ursachen für die pessimistische Einschätzung und zeigen mögliche Folgerungen und Lösungswege auf. |
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18. März 2010
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