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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 39-40/2002)

Politische Öffentlichkeit und Kommunikation im Internet


Hans-Georg Welz
Inhalt

Einleitung

I. Politische Öffentlichkeit und Internet

II. Das Internet im politischen Willensbildungsprozess

III. Würdigung der demokratischen Potenziale des Internets

Einleitung

Die Frage, welche Chancen das Internet für die Demokratie bietet und welche nicht, steht in Deutschland bereits seit einiger Zeit auf der politischen Tagesordnung. In diesem Beitrag sollen Möglichkeiten und Chancen elektronischer Demokratie diskutiert und anhand von normativen Anforderungen an die politische Öffentlichkeit und Kommunikation beurteilt werden. Folgende Vorgehensweise wurde gewählt: Aufgrund demokratietheoretischer Überlegungen wird ein normatives Modell politischer Öffentlichkeit dargestellt und diskutiert. Inwiefern die Internet-Öffentlichkeit diesen normativen Kriterien genügt, wird ebenso erörtert wie die Voraussetzungen analysiert werden, unter denen es durch das Internet zu einer Virtualisierung von Öffentlichkeit kommt.

Zur Person
Hans-Georg Welz
Diplomvolkswirt, M.A., geb. 1974; Schwerpunkt Public Services im Bereich Wirtschaftsprüfung bei der Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Anschrift: Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mergenthalerallee 10 -12, 65760 Eschborn/Frankfurt/M.
E-Mail: hans-georg.welz@de.ey.com

Ausgehend von den verschiedenen Phasen der politischen Entscheidungsfindung wird diskutiert, wie das Internet in diese einbezogen werden kann. Dabei zeigt sich, dass es vor allem in der Phase der Information und Analyse bzw. Diskussion zahlreiche Möglichkeiten gibt, die neuen Technologien zu nutzen. Im letzten Abschnitt werden Chancen und Risiken elektronischer Demokratie herausgearbeitet.
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10. Februar 2012
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