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Lokale Agenda 21 in Deutschland - eine Bilanz


5.8.2002
Auf der Welt-Umweltkonferenz von Rio verabschiedeten 179 Staaten das Aktionsprogramm für eine nachhaltige Entwicklung, die Agenda 21. Sie wies den Kommunen eine besondere Rolle bei der Umsetzung dieses Konzeptes zu.

I. Einleitung



Global denken - lokal handeln! Prägnanter als mit diesem Leitsatz der Umweltbewegung lässt sich die Kernidee der Lokalen Agenda 21 (LA 21) kaum beschreiben. Auch auf der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro 1992 wurde die Bedeutung dieses Prinzips erkannt: Man räumte den Kommunen als kleinster politischer Organisationseinheit eine wichtige Funktion bei der Implementierung der in der Agenda 21 enthaltenen Ziele ein. Wichtigstes Element sollte hierbei die Erstellung einer LA 21 in den Kommunen sein. Seit Rio sind zehn Jahre vergangen, und im September 2002 wird in Johannesburg kritische Bilanz gezogen werden: War der Beschluss mehr als nur ein Lippenbekenntnis? Auch für Deutschland stellt sich die Frage, inwieweit es den Kommunen gelungen ist, das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung in ihrer Politik zu verankern. Kann Deutschland im weltweiten Vergleich eine Vorreiterrolle für sich in Anspruch nehmen? Die Beantwortung dieser Fragen steht im Mittelpunkt des Beitrages.


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