Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Informationen zur politischen Bildung (Heft 276)

Republik unter Druck


Alena Mípiková und Dieter Segert
Inhalt

Einleitung

Erste Republik

Vom souveränen Staat zum Protektorat

Befreiung und erste Nachkriegsjahre

Benes-Dekrete

Vertreibung

Einleitung

Mit der Niederlage Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg bot sich den Tschechen und Slowaken die Chance auf einen eigenständigen Staat.

Politische Emigranten hatten sich während des Ersten Weltkriegs in den USA, Großbritannien und Frankreich um Unterstützung zur Gründung eines eigenen Staates bemüht. Besonders aktiv war dabei der Prager Philosophie-Professor und Politiker Tomápi G. Masaryk (1850–1937), der bereits 1914 mit Kriegsbeginn emigriert war und seitdem für das Prinzip der Eigenstaatlichkeit eintrat. Zusammen mit seinen Mitstreitern, darunter der Nationalökonom Edvard Benes (1884–1948) und der Slowake Milan Stefánik (1888–1919), initiierte er einen tschechischen Nationalrat, der noch vor Kriegsende von den Ententestaaten als provisorische tschechische Regierung anerkannt wurde. Am 18. Oktober 1918 wurde die Erste Tschechoslowakische Republik (bestehend aus Böhmen, Mähren und der Slowakei) in Washington ausgerufen und am 28. Oktober in Prag proklamiert.

Masaryk wurde im November 1918 von der provisorischen Nationalversammlung zum ersten Staatspräsidenten gewählt. Dieses Amt übte er bis 1935 aus. Der Präsident hatte eine starke Stellung inne und verstand sich als über den Parteien stehend. Politische Entscheidungen wurden in vielen Fällen vor ihrer Behandlung im Parlament in einem engen Zirkel von Masaryk nahe stehenden Politikern besprochen, der entsprechend dem Ort seiner Zusammenkünfte – dem Hradschin (Hradcany) – die „Burg“ genannt wurde. Diese nach heutiger Auffassung autoritär wirkende Entscheidungsfindung des Präsidenten trug damals zu einer Stabilisierung des jungen Staates bei.
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
10. Februar 2012
Druck-Version
Artikel versenden
Bestellen
Inhalt
Bild vergrößern
Tschechien
Zu diesem Heft
Annäherung an ein Land im Wandel
Entwicklung bis zum Ende der Monarchie
Republik unter Druck
Mitglied im kommunistischen Lager
Politisches System nach 1989
Wirtschaft in der Transformation
Gesellschaft im Umbruch
Ziele und Ergebnisse tschechischer Außenpolitik
Beziehungen zu Deutschland
Literaturhinweise und Internetadressen
Redaktion
Lexikonsuche
Suchen Sie in unseren Online-Lexika Begriffe aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

Suchwort:

Dossier
Die Europäische Union
Die Europäische Union
Für viele ist die EU ein fremdes Gebilde. Dabei wird sie immer wichtiger. Das Dossier bietet einen lexikalischen Überblick: Warum gibt es die Union der 27? Wer macht was in der EU? Und wie sieht die Zukunft aus?
Die Europäische Union