Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (B 19-20/2002)

Aktuelle Aspekte der EU-Entwicklungspolitik


Aufbruch zu neuen Ufern?
Siegmar Schmidt
Inhalt

I. Einleitung

II. Die Bilanz der Lomé-Abkommen

III. Das Abkommen von Cotonou

IV. Die Everything-but-arms- Initiative

V. Die EU und die Republik Südafrika

VI. Zusammenfassung und Ausblick

I. Einleitung
Die Europäische Union (EU) ist im internationalen Vergleich einer der bedeutendsten Geber von Entwicklungshilfe. Seit 1975 bestehen mit den Abkommen von Lomé zu einer wachsenden Zahl von Staaten der Dritten Welt Sonderbeziehungen, vor allem in den Bereichen Handel und Entwicklung. Während die Reichweite und finanzielle Ausstattung der Lomé-Abkommen beständig ausgebaut wurde, sank die wirtschaftliche Bedeutung dieser Staatengruppe als Handelspartner der Union: Der Anteil der Exporte der Afrikanisch-Karibisch und Pazifischen-Staaten (AKP-Staaten) an den Gesamtexporten in die EU verringerte sich von 6,7 Prozent (1976) bis auf 2,8 Prozent (1999). In politischer Hinsicht spielen die AKP-Staaten hingegen eine wichtige Rolle aufgrund ihres Stimmengewichts in der UNO. Mit der Unterzeichnung des Abkommens von Cotonou im Juni 2000 leitete die EU eine grundlegende Neuausrichtung ihrer Entwicklungszusammenarbeit ein. [1]
Zur Person
Siegmar Schmidt
Dr. phil., geb. 1961; Professor für Politikwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau.

Anschrift: Universität Koblenz-Landau, Institut für Politikwissenschaft, Kaufhausgasse 9, 76829 Landau.
E-Mail: schmidts@uni-landu.de

Veröffentlichungen u. a.: Neubeginn oder Kontinuität? Die USA und Afrika, in: P. Rudolf/J. Wilzewski (Hrsg.), Weltmacht ohne Gegner. Amerikanische Außenpolitik an der Schwelle zum 21. Jahrhundert, Baden-Baden 2000.

Das Ziel dieses Beitrages besteht darin, die wichtigsten Veränderungen in der EU-Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen des Cotonou-Abkommens darzustellen und zu analysieren. Neben diesem Abkommen, das zweifellos das Herzstück der entwicklungspolitischen Anstrengungen der EU darstellt, werden weitere aktuelle Aspekte der Entwicklungs-Zusammenarbeit (EZ) vorgestellt. Dazu gehören u. a. die sog. Everything-but-arms-Initiative sowie die Beziehungen zwischen der EU und der Republik Südafrika. Beide Bereiche beinhalten einerseits innovative und weitreichende Elemente, andererseits markieren sie ein grundlegendes Problem der EU-Entwicklungspolitik: ihre mangelnde Kohärenz mit der Handelspolitik.

Im Folgenden wird zunächst eine kritische Bilanz der Lomé-Abkommen vorgenommen. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt sodann auf den Bestimmungen des Cotonou-Abkommens. Die beiden letzten Abschnitte widmen sich der Everything-but-arms-Initiative und den Beziehungen zur Republik Südafrika.
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
09. Februar 2012
Druck-Version
Artikel versenden
Inhalt
Bild vergrößern
EU-Außenpolitik
Editorial
Der Ostseerat: Neue Funktionen subregionaler Zusammenarbeit im Kontext der EU-Osterweiterung
Europa und die arabischen Länder Krisenpotenziale im südlichen Mittelmeerraum
China und die Europäische Union im Kontext der GASP
Aktuelle Aspekte der EU-Entwicklungspolitik
Lexikonsuche
Suchwort:
Lexika: