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fluter (Nr. 33)
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Ernährung |  |

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| Herausgeber |
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Bundeszentrale für politische Bildung
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| Erscheinungsdatum |
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Dezember 2009 |
| Erscheinungsort |
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Bonn |
| Bestellnummer |
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5833 |
Bereitstellungs- pauschale |
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0,00 EUR |
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| Inhalt |
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Essen und Trinken sind für alle Menschen eine Lebensnotwendigkeit.
In menschlichen Gesellschaften wird daraus
aber viel mehr: Fragen der Ernährung gehen in die Kultur
des Alltags ebenso ein wie in religiöse Regeln und Riten, in
Vorstellungen von Schönheit, Gesundheit, vom guten Leben.
Extreme begegnen sich dabei: der Hunger und der
Überfluss, der Stolz auf den Konsum ebenso wie der Stolz
auf den Verzicht in der Diät, Kunstfleisch und Fast Food,
Lebensmittelskandale und Welthunger.
In den modernen westlichen Gesellschaften ist daraus
auch ein riesiger Markt geworden. Mit der Lebensmittelindustrie
wird der Luxus scheinbar zum Allgemeingut. Die
industrielle Wunschmaschine und ihre dynamischen
Marketingwelten lenken unsere Wünsche auf ihre Produktpaletten.
In der alltäglichen massenkulturellen Rückkopplung
werden dabei Versprechungen schon dadurch aufrechterhalten,
dass deren Unerfüllbarkeit und die prekären
Bedingungen und Grenzen des Ganzen auch von den Verbrauchern
bereitwillig ausgeblendet werden.
Beim Streifzug durch das schillernde Feld der Ernährung
kommt die Unwucht des Geschehens in den Blick. Industrielle
Produktionsmethoden haben die Ernährung der rasant gewachsenen Weltbevölkerung prinzipiell zu einem lösbaren
Problem gemacht. Es könnten fast doppelt so viele
Menschen, wie zurzeit auf der Erde leben, ernährt werden.
Und doch hungern mehr als eine Milliarde Menschen –
heute, morgen und in den nächsten Jahren. Dieser Skandal
wird nicht geringer, nur weil er permanent bleibt. Er ist
zwar keine Sensation, und außer bei UN-Gipfeln, alljährlichen
Katastrophen oder zur besinnlichen Jahresendzeit
bleibt er im Jenseits der medialen Aufmerksamkeit. Aber
der massenhafte Hunger ist ständig in der Welt. Und er
muss eigentlich nicht sein. Spätestens hier wird Ernährung
zum politischen Feld.
Wenn die EU-Subventionen für die Landwirtschaft den
europäischen Binnenmarkt nach außen abschotten und
gleichzeitig mit europäischen Steuergeldern verbilligte
Lebensmittel die lokalen Märkte in anderen Weltteilen verzerren,
kann etwas nicht stimmen. Auch die Ökobilanz
unserer Ernährungsweise ist ein globales Problem und in
den Preisen im Supermarkt nicht enthalten.
Hier wird sich etwas ändern müssen, damit uns auch in
Zukunft nicht der Appetit vergeht.
Die einzelnen Artikel als PDF-Version:
- Cover (800 KB)
- Editorial, S. 3 (740 KB)
- Inhalt, S. 4 (780 KB)
- Interview 1/3: "Ein Kind, das heute verhungert, wird ermordet", S. 5 (920 KB)
- Was isst du denn da?, S. 10 (980 KB)
- Das stinkt doch, S. 15 (730 KB)
- Kost aus Germany, S. 16 (870 KB)
- Nur Gemüse im Kopf, S. 18 (910 KB)
- Am Anfang war die Gurke, S. 22 (800 KB)
- Zehn Dinge, die du wissen solltest, S. 24 (820 KB)
- Ganz schön dickköpfig, S. 25 (730 KB)
- Für alle Felle, S. 26 (890 KB)
- Ein paar Kilo Mensch, S. 28 (850 KB)
- Interview 2/3: "Übergewicht kann ein Vorteil sein",
S. 31 (840 KB)
- Interview 3/3: "Wie? Nich' mal Wurst?", S. 33
(730 KB)
- Guten Appetit, S. 34 (150 KB)
- Nicht schon wieder Robbe!, S. 36 (790 KB)
- Das Kreuz mit dem Essen, S. 38 (720 KB)
- Lass es dir schmecken!, S. 39 (820 KB)
- Darf's ein bisschen weniger sein?, S. 42 (760 KB)
- Da habt ihr den Salat, S. 44 (790 KB)
- Neues Leben, S. 46 (830 KB)
- Essen, das es nicht ins Heft geschafft hat, S. 49 (1.410 KB)
- Hoi Polloi zum Thema / Impressum, S. 50 (770 KB)
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11. März 2010
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Online-Angebot der bpb |
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fluter.de
Deutschland 2020: Was alles sein kann. "Die Zukunft" auf fluter.de im März |
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