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| Herausgeber |
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Bundeszentrale für politische Bildung
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| Seiten |
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50 |
| Erscheinungsdatum |
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Frühjahr 2010 |
| Erscheinungsort |
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Bonn |
| Bestellnummer |
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5834 |
Bereitstellungs- pauschale |
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0,00 EUR |
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| Inhalt |
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Es kommt, wie es kommt. Allerdings ist es mit der sprichwörtlichen
Gelassenheit nicht weit her, wenn es um die Zukunft
geht. In unseren Gesellschaften ist die Prognose allgegenwärtig
– das Verlangen zu wissen, was morgen sein wird,
ein Massenphänomen. Das geht von wissenschaftlichen
Studien über die Trendforschung bis hin zu magischen Praktiken,
mit denen Millionen umgesetzt werden. Es ist ein
Zeichen von Dynamik und der mit ihr verbundenen permanenten
Unsicherheit.
Die Zukunft ist mitten unter uns. Wer heute zur Schule
geht oder seine Ausbildung macht, kann in ein paar Jahren
das Land regieren, Unternehmen führen, Entdeckungen
machen oder die verfehlten Zukunftschancen öffentlich zur
Debatte stellen. Vor 30 Jahren war Barack Obama nur ein
ehrgeiziger College-Student unter vielen, die ihre Zukunft
noch vor sich hatten. Heute trägt er Verantwortung für die
Politik der Weltmacht USA und wird weltweit an deren
Ergebnissen gemessen.
Wenn man wie fluter einen Streifzug durch die Zukünfte
unternimmt, fällt dabei zweierlei auf: Wir wissen schon
erstaunlich viel, aber der vorherrschende Zukunftshorizont
ist extrem kurz. Die Methoden der Erkundung naher
Zukunftsmöglichkeiten sind inzwischen sehr ausgefeilt und
fast alltagstauglich. Ob demografische Entwicklung, Klimawandel
oder Konsumtrends – die grundlegenden Entwicklungen
der nächsten zehn Jahre sind kein Geheimnis. Wenn
der risikobewusste Teil des Finanzkapitals bereit ist, in den
massiven Ausbau von Solarenergie zu investieren, kann die
Energiewende nicht weit sein. Wenn ein konservativer Staatspräsident
nach Alternativen zum ökonomischen Wachstumsfetischismus
suchen lässt, ist die zugrunde liegende Fragestellung
im Mainstream angekommen. Auch demografische
Entwicklungen, die in den nächsten Jahren wirksam werden,
geben uns heute die Möglichkeit zu reagieren und die politische
Debatte darüber zu führen. Und die Fortschritte der
Biotechnologie sind jetzt schon eine Herausforderung für unsere
ethische Konstitution.
Der Blick in die Schatzkammern unseres kulturellen Gedächtnisses
zeigt aber auch die extreme Kurzsichtigkeit unserer
Gesellschaft. Die Festplatten, auf denen wir unsere in
Echtzeit vernetzte mediale Allgegenwart organisieren, sind
nicht wirklich zukunftsfest. Jede Tontafel hält länger als ein
USB-Stick. Die Überwindung dieser strukturellen Kurzatmigkeit
ist eine der entscheidenden Zukunftsaufgaben.
Die einzelnen Artikel als PDF-Version:
- Cover (3.000 KB)
- Editorial, S. 3 (2.700 KB)
- Inhalt, S. 4 (2.700 KB)
- Interview: "Wir tun nicht, was wir wissen", S. 5 (3.200 KB)
- Ich sehe was, was du nicht siehst, S. 10 (2.800 KB)
- Auf ins Morgen-Land, S. 14 (3.700 KB)
- "Das ist gelebter Buddhismus", S. 18 (2.700 KB)
- Das hat Größe, S. 19 (2.700 KB)
- So weit kommt's noch, S. 20 (2.900 KB)
- "Wir sind unverwüstlich", S. 23 (2.700 KB)
- Was kommt denn jetzt?, S. 24 (2.700 KB)
- Jacke wie Hose, S. 26 (3.500 KB)
- Wer soll das bezahlen?, S. 28 (3.000 KB)
- "Kein Job, keine Frau", S. 32 (2.700 KB)
- Utopie und Vision, S. 35 (3.200 KB)
- "Ich will gar keine Prognose haben", S. 39 (2.700 KB)
- Was bleibt uns übrig?, S. 40 (3.000 KB)
- Kann man machen, S. 43 (2.800 KB)
- Bitte keinen Brillenträger, S. 46 (2.700 KB)
- Zukunft, die es nicht ins Heft geschafft hat, S. 49 (2.700 KB)
- Hoi Polloi zum Thema / Impressum, S. 50 (2.700 KB)
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09. Februar 2012
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Online-Angebot der bpb |
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fluter.de
Wer taugt in unser Mediengesellschaft überhaupt noch zum Idol? Haben wir noch eine Sehnsucht nach Vorbildern? Hat jeder Star das Zeug zum Idol? Welche Rolle spielen dabei die Massenmedien, wenn sie Idole ausrufen, die sie wenig später wieder stürzen? |
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