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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 44/2002)
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Die Innenseite der der Globalisierung |

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Über die Ursachen von Wut und Hass Götz Eisenberg
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Der Umgang mit den Ereignissen am Johann-Gutenberg-Gymnasium in Erfurt im April 2002 hat uns erneut ein Beispiel für die Wirksamkeit gesellschaftlicher Verdrängungsprozesse geliefert. Andere Themen haben die Tat des Robert Steinhäuser aus den Medien und dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt, und es ist zu befürchten, dass erst der nächste Amoklauf die Fragen nach den gesellschaftlichen Bedingungen der Möglichkeit solch entgrenzter Gewalt wieder auf die Tagesordnung setzen wird.
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Zur Person |
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Götz Eisenberg Dr. rer. soc., geb. 1951; Gefängnispsychologe im Erwachsenenstrafvollzug.
Anschrift: Goethestr. 23, 35390 Gießen.
Veröffentlichungen u.a.: Amok - Kinder der Kälte. Über die Wurzeln von Wut und Hass, Reinbek 2000; Gewalt, die aus der Kälte kommt. Amok, Pogrom, Populismus, Gießen 2002.
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19. März 2010
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