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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 7/2010)
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Strafvollzug |  |

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| Seiten |
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48 |
| Erscheinungsdatum |
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15.02.2010 |
| Erscheinungsort |
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Bonn |
| Bestellnummer |
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7007 |
Bereitstellungs- pauschale |
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0,00 EUR |
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| Inhalt |
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PDF-Version (2.769 KB)
Im Jahr 2006 wurde im Rahmen der Föderalismusreform die Gesetzgebungskompetenz für den Strafvollzug vom Bund auf die Länder verlagert, was vorwiegend unter Experten diskutiert wurde. In der öffentlichen Wahrnehmung erfährt der Strafvollzug fast nur bei spektakulären Fällen wie dem Foltermord an einem Häftling durch Mitgefangene in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Siegburg 2006 Aufmerksamkeit. Erstaunliche Entwicklungen und Kennzeichen des deutschen Strafvollzugs, wie die seit 2003 rückläufige Gefangenenrate, bleiben dagegen in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet.
Kriminalität und Strafvollzug geraten immer wieder in Gefahr, für populistische Forderungen wie nach einem härteren "Durchgreifen" der Justiz, lebenslangem "Wegschließen" von Sexualstraftätern und nach robusterem Vorgehen zum Beispiel gegen "kriminelle Ausländer" herhalten zu müssen. Dies wird der Komplexität der Materie nicht gerecht und schafft ein gesellschaftliches Klima, das Ängste schürt und Resozialisierungsmaßnahmen als "Kuschelpädagogik" abtut. Dem Schutz der Gemeinschaft dient es nicht. |
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09. Februar 2012
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Dossier |
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Menschenrechte
Auf der Flucht vor Zwangsheirat, hinter Gittern wegen der "falschen" Meinung, in der Textilfabrik von Kindesbeinen an: Auch sechzig Jahre nach Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte ist die Frage nach Freiheit und Würde des Menschen aktuell. Sind Menschenrechte universell? Wer verfolgt Verstöße gegen Menschenrechte? Und wie sieht die Situation in verschiedenen Regionen aus? |
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