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Coverbild Geschichte als Instrument APuZ 42-43/2013

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 42–43/2013)

Geschichte als Instrument

Geschichte ist formbar. Wie in der Vergangenheit liegende Ereignisse zu einer zusammenhängenden Erzählung verknüpft werden, ist zwangsläufig eine Konstruktion – und fällt je nach Standpunkt und Herangehensweise unterschiedlich aus. Entsprechend vielfältig sind die Versuche, historische Narrative für politische Zwecke zu instrumentalisieren.

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Inhalt

Wie in der Vergangenheit liegende Ereignisse zu einer zusammenhängenden Erzählung verknüpft werden, ist zwangsläufig eine Konstruktion und fällt je nach Standpunkt unterschiedlich aus. Geschichte ist also nicht starr, sondern formbar. Entsprechend lang ist die Tradition der Versuche, sie für politische Zwecke zu instrumentalisieren – sei es durch Fälschung oder Auslassung, Dämonisierung, Heroisierung oder einseitige Interpretation.

Die Gefahr, dass staatlicherseits bestimmte Geschichtsbilder etabliert werden, besteht vor allem in nicht-pluralistischen politischen Systemen. Doch auch in Demokratien wird mit Geschichte Politik gemacht und werden bestimmte Erzählungen durch öffentliche Repräsentation favorisiert. Allerdings haben es "Meistererzählungen" heute immer schwerer, in der Öffentlichkeit unhinterfragt zu bestehen.



Herausgeber: bpb, Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 14.10.2013, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7342

 

Veranstaltungsdokumentation (Oktober 2013)

APuZ-Forum "Geschichte als Instrument"

Anlässlich des Erscheinens der APuZ-Ausgabe "Geschichte als Instrument" veranstaltete die bpb am 7. Oktober in Berlin ein "APuZ-Forum". Auf zwei Podien wurde über den Stand und die Zukunft der "Aufarbeitung" der SED-Diktatur diskutiert. Das vollständige Forum kann als Audio-Podcast nachgehört werden. Weiter... 

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