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Coverbild APuZ Kulturpolitik

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 20–22/2016)

Kulturpolitik

Kulturpolitik stand in der Bundesrepublik bis in die 1970er Jahre für "Kulturpflege": etwa für die Unterhaltung von Theatern oder Opernhäusern. Mit der "Neuen Kulturpolitik" rückte die Teilhabe in den Mittelpunkt und setzte auf die Mitgestaltung aller Bürgerinnen und Bürger.

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Inhalt

Der Begriff "Kultur" geht zurück auf das lateinische Wort cultura, das übersetzt Landbau, Bearbeitung oder Pflege bedeutet. In der Tat stand Kulturpolitik bis in die 1970er Jahre primär für "Kulturpflege": etwa für die Unterhaltung von Theatern und Opernhäusern. Die "Neue Kulturpolitik" hatte sich des Elitären zu entledigen – ein erweiterter Kulturbegriff nicht mehr nur für die Kunst und Literatur zu stehen, sondern ebenso für Lebensstile, Werte und Überzeugungen. Mehr Kultur bedeutet entsprechend mehr Kosten. Gleichzeitig lebt Kunst vom Ideal, sich frei von Interessen entfalten zu können; ein Ideal, das durch Bestrebungen infrage gestellt wird, Kultur in den Dienst von "Heimat" und "Nation" zu stellen.



Herausgeber: bpb, Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 17.05.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7620

 

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