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APuZ 37–38/2016 Der neue Mensch

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 37–38/2016)

Der Neue Mensch

Die Idee eines Neu-Werdens des Menschen hat über das Christentum Eingang auch in die Sozialutopien der Neuzeit gefunden, in denen sich das eschatologische Ziel vom Jenseits ins Diesseits verlagerte. Heute richten transhumanistische Zukunftsvisionen ihre Erwartungen an biotechnologische Eingriffe in den Körper des Menschen, die ihn perfektionieren sollen.

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Inhalt

Die Idee eines Neu-Werdens des Menschen hat über das Christentum Eingang auch in die säkularisierte Moderne gefunden. In den Sozialutopien der Neuzeit verlagerte sich das eschatologische Ziel vom Jenseits ins Diesseits. Mit dem "Ende des utopischen Zeitalters" schien auch das Ende des Strebens nach einem Neuen Menschen gekommen.

Doch Utopien sind keineswegs verschwunden, ebenso wenig wie die Sehnsucht nach einem Neuen Menschen. Transhumanistische Zukunftsvisionen richten ihre Erwartungen an biotechnologische Eingriffe in den Körper des Menschen, die ihn – bis hin zur Unsterblichkeit – perfektionieren sollen. Unterhalb der Ebene einer vollständigen Transformation zu einem Neuen Menschen haben sich zudem Techniken der alltäglichen Selbstoptimierung etabliert.



Herausgeber: bpb, Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 12.09.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7637

 

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