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APuZ 1–3/2017 Köln

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1–3/2017)

Köln

In wenigen deutschen Städten scheint die Diskrepanz zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung so groß zu sein wie in Köln. Seit dem vergangenen Jahr kämpft die Stadtgesellschaft um ihr Image im In- und Ausland, aber auch um ihr Selbstverständnis als weltoffene Stadt, das nach der Silvesternacht erschüttert wurde. Wofür steht Köln heute?

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Inhalt

Kölle du bes e Jeföhl, so lautet eine der unzähligen musikalischen Liebeserklärungen an die Stadt. Viele Kölnerinnen und Kölner glauben, ihre Heimatstadt zeichne sich traditionell durch eine besonders eigensinnige Lebensart aus. So sei der Kölner besonders herrschaftsfeindlich, freiheitsliebend, weltoffen und unkompliziert.

Diese Selbstzufriedenheit wurde den Kölnern spätestens mit dem Einsturz ihres Historischen Archivs 2009, aber vor allem nach den massenhaften sexuellen Übergriffen der Silvesternacht 2015/16 vorgehalten. Der rheinische Froh- und Leichtsinn sei nicht nur für den Kölner Klüngel und für kommunalpolitische Pannen verantwortlich, sondern sei ebenso Teil einer falsch verstandenen politischen Korrektheit, welche die Ereignisse auf dem Bahnhofsvorplatz begünstigt habe.



Herausgeber: bpb, Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 09.01.2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7701

 

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