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B 48-49 / 2001

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 48-49/2001)

Internationale Wasserpolitik

Stellt der internationale Terrorismus wirklich die zentrale Herausforderung zu Beginn des 21. Jahrhunderts dar? Experten glauben eher, dass es zukünftige gewaltsame Auseinandersetzungen auch um den Zugang zur immer knapper werdenden Ressource Wasser geben wird.

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Inhalt

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Im Moment scheint es, als stelle der internationale Terrorismus die zentrale Herausforderung zu Beginn des 21. Jahrhunderts dar. Glaubt man aber der Meinung von Experten, werden sich zukünftige gewaltsame Auseinandersetzungen auch um den Zugang zur immer knapper werdenden Ressource Wasser abspielen. Der sorgsame Umgang damit ist folglich ein zentrales politisches Problem der Zukunft. Erst seit Mitte der siebziger Jahre befassen sich die Experten des Nordens mit den diesbezüglichen wirtschaftlichen und ökologischen Fragen; den Verantwortlichen der südlichen Regionen fehlte jedoch lange Zeit das Bewusstsein für die Brisanz dieses Problems, obwohl es hier besonders akut ist. Dies hat zur Folge, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse bislang noch keinen merklichen Einfluss auf die Wassernutzung des Südens gehabt haben. Diese Problematik darf jedoch umgekehrt auch nicht zum Vorwand genommen werden, um von der Lösung politischer Fragen abzulenken, wie dies im Nahen Osten häufig geschieht.



Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung, Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 23.11.2001, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 0

 

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