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Die 68er-Generation

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 22-23/2001)

Die 68er-Generation

Die Ereignisse um die Studentenproteste des Jahres 1968 werfen ihre Schatten noch immer bis in die Gegenwart. Für die einen ist es ein magisches Jahr, für andere die Vorgeschichte zum Terrorismus.

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Die Ereignisse um die Studentenproteste des Jahres 1968 werfen ihre Schatten noch immer bis in die Gegenwart. Für die einen ist es ein magisches Jahr, quasi der Beginn einer demokratischen Neugründung der Bundesrepublik nach der als restaurativ empfundenen Adenauer-Zeit, für andere die Abirrung vom erfolgreichen Weg eben dieser Ära, ja die Vorgeschichte zum Terrorismus. Beiden Einschätzungen haftet etwas Mythologisches an. Die jüngste Bundestagsdebatte um die Vergangenheit einiger Protagonisten der damaligen Zeit hat dies überdeutlich gemacht. Sie schwankte zwischen Verklärung und Denunziation, zwischen Normalisierung und Unversöhnlichkeit. Von einer einheitlichen Bewertung ist man noch weit entfernt. Mag die 68er-Bewegung mit ihren politischen Ideen, die zum Teil besser im Reich der Utopie aufgehoben gewesen wären, auch gescheitert sein, einige soziokulturelle Veränderungen, die sie in Gang gesetzt hat, können als revolutionär bezeichnet werden.



Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung, Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 25.05.2001, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 0

 

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