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Entwicklungspolitik - Dritte Welt

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 18-19/2001)

Entwicklungspolitik - Dritte Welt

Die Entwicklungshilfe ist ins Gerede gekommen. Die Zahl der in absoluter Armut lebenden Menschen wächst. Korruption, Vetternwirtschaft und schamlose Bereicherung durch die politischen Klassen haben viele Entwicklungsländer ruiniert.

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Inhalt

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Seit Beginn der neunziger Jahre ist die Entwicklungshilfe ins Gerede gekommen. Die Zahl der in absoluter Armut lebenden Menschen wuchs. Korruption, Vetternwirtschaft, schamlose Bereicherung auf Kosten der Bevölkerung durch die politischen Klassen und ein nicht bewältigtes koloniales Erbe trieben viele Staaten des Südens in den Ruin. Zahlreiche afrikanische Regierungen mussten Konkurs anmelden: Die Zentralgewalt löste sich auf bzw. die Staaten zerfielen. Das Ende des Ost-West-Konfliktes tat ein Übriges. Viele dieser Länder waren jetzt für die beiden Supermächte nicht mehr interessant. Von westlichen Staaten wurde Entwicklungspolitik fortan als krude Interessenpolitik definiert - zu Lasten des Südens. Umweltzerstörung und Bevölkerungswachstum kamen hinzu, das sicherheitspolitische Szenario veränderte sich. Nicht wenige der Länder des Südens erschienen als Sicherheitsrisiko für die reichen Staaten des Nordens. Diesen Gefahren soll mit globaler Stukturpolitik begegnet werden, deren Ziel es ist, die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Verhältnisse in den Entwicklungsländern zu verbessern.



Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung, Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 27.04.2001, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 0

 

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