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Umwelt- / Klimapolitik

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 27/2003)

Umwelt- und Klimapolitik

Der Klimakollaps droht: Welche Rolle spielt der Nationalstaat und welche Perspektiven gibt es auf eine transatlantische Klimapolitik? Eine nachhaltige Entwicklung muss wirtschaftliches Wachstum und Klimaschutz zugleich gewährleisten.

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Inhalt

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    Dass der Treibhauseffekt vom Menschen verursacht ist, kann nicht mehr ernsthaft angezweifelt werden. Der neue Klimareport der Vereinten Nationen signalisiert ein umweltpolitisches Desaster: Statt der im Kyoto-Protokoll angestrebten Verminderung der Treibhausgase geht die Weltorganisation bis 2012 von einem Anstieg der Emissionen um 17 Prozent aus.

    In ihrem Essay argumentieren Charlotte und Michael Wehrspaun, dass das viel zitierte Leitbild der "Nachhaltigen Entwicklung" eine neue Art der Fortschrittsorientierung impliziert. Martin Jänicke bricht eine Lanze für die problemlösende Kraft nationaler Regelungen. Dennis Tänzler und Alexander Carius zeigen, wie klima- und energiepolitische Vorreiter unter den amerikanischen Bundesstaaten für eine Belebung des transatlantischen Klimadialogs sorgen können.

    Des weiteren entwickelt Ottmar Edenhofer ein differenziertes Modell für eine nachhaltige Klima- und Energiepolitik, das wirtschaftliches Wachstum und Klimaschutz zugleich gewährleistet. Schwierigkeiten der Umsetzung des Nachhaltigkeitsprinzips in nationales und supranationales Recht demonstrieren Walter Bückmann, Yeong Heui Lee und Udo E. Simonis. Ein Zwischenruf über die Umweltsituation in Ostdeutschland von Michael Zschiesche zeigt, dass hier eine Lernchance im Sinne des "think global, act local" verpasst worden ist.



    Seiten: 38, Erscheinungsdatum: 30.06.2003, Erscheinungsort: Bonn

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