bpb-Publikationen
Aus Politik und Zeitgeschichte (B 06-07/2003)
APuZ 06/03.02.2003

Arbeitslosigkeit

Die "Hartz-Kommission" ist die Antwort der rot-grünen Regierung auf die andauernde Arbeitslosigkeit. Die Strategien und erwünschten Wirkungen jenes Gremiums werden hier in knapper Form dargestellt und einer Kritik unterzogen´.

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Inhalt

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  • Arbeitslosigkeit ist eine Herausforderung, der sich jede Regierung stellen muss. Die rot-grüne Bundesregierung begegnet dieser u.a. mit einem Umbau der Arbeitsämter, wie er von der "Hartz-Kommission" im Herbst 2002 vorgeschlagen worden ist. Die von dem Gremium entwickelten Strategien und ihre erwünschte Wirkung werden in dieser Ausgabe in knapper Form dargestellt und einer Kritik unterzogen. Im Anschluss daran wird das Problem der Arbeitslosigkeit aus unterschiedlichem Blickwinkel beleuchtet:Statt Arbeitslose zu befähigen und zu ermutigen, werden diese durch den öffentlich geäußerten Verdacht der Faulheit stigmatisiert und entmutigt. Es wird gezeigt, welche psychische Folgen das für die Betroffenen haben kann. Arbeitslosigkeit ist nicht nur für die Betroffenen negativ, sie kann auch mit einer spürbaren Beeinträchtigung des regionalen Intelligenzniveaus einhergehen. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen und dem Risiko sozialer Ausgrenzung, wobei das Ausmaß sozialer Ausgrenzung in den meisten nordeuropäischen Ländern - allen voran Deutschland - deutlich höher ist als in den Ländern Südeuropas. Ein Weg zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit ist die Verbesserung des Überganges von der Schule in die Arbeitswelt.



    Autor: Bundeszentrale für politische Bildung, Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 03.02.2003, Erscheinungsort: Bonn

     
    

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