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Architektur der Gesellschaft

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 25/2009)

Architektur der Gesellschaft

Architektur verkörpert die ökonomischen, sozialen und kulturellen, auch geschlechterpolitischen Spezifika der jeweiligen gesellschaftlichen Epoche. Sie offenbart soziale Unterschiede, setzt Akzente, lässt Glanz und Elend gleichermaßen ins Auge springen.

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    Architektur ist Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklung: Gebauter Raum verkörpert die ökonomischen, sozialen und kulturellen, auch geschlechterpolitischen Spezifika der jeweiligen gesellschaftlichen Epoche. (Stadt-)Architektur reklamiert Geld und Macht ebenso wie sie deren Nichtvorhandensein signalisiert. Sie offenbart soziale Unterschiede, setzt Akzente, lässt Glanz und Elend gleichermaßen ins Auge springen.

    In der Repräsentationsarchitektur der Moderne und Postmoderne spiegeln sich Hybris, Narzissmus und die Konkurrenzkämpfe unserer Zeit. Für ein städtebauliches Programm, das Ästhetik, sozialen Ausgleich und ökologische Belange bündelt (Philosophie/Ethik der Architektur), bedarf es entschiedener politischer Weichenstellungen.

    Architektur kann auf subtile Weise dazu beitragen, Grenzen zu ziehen: bestimmten Bevölkerungsgruppen den Zugang zu bestimmten Orten zu erschweren oder gar zu verweigern. Kluge Stadtplanung kann und muss sozialer Verdrängung und Ausgrenzung vorbeugen. Nicht nur dafür ist es wichtig zu wissen, was Architektur hinsichtlich des Sozialen vermag.



    Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 15.06.2009, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7925

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