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Entwicklungspolitik

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 10/2010)

Entwicklungspolitik

Entwicklungspolitik trägt zur "menschlichen Sicherheit" bei. Leitgedanke ist, dass Sicherheit nicht erreicht werden kann, solange die Menschen nicht frei von Bedrohungen sind. Doch ist Entwicklungspolitik klar abzugrenzen von Sicherheitspolitik.

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    Deutschland hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2015 seine Hilfeleistungen auf 0,7 Prozent seines Bruttonationaleinkommens anzuheben. Schon jetzt sichert die Entwicklungszusammenarbeit etwa 240.000 Arbeitsplätze in Deutschland und steigert den Exportumsatz. Damit beide Seiten von der Entwicklungspartnerschaft profitieren, gilt es, sie an den Prinzipien der Gleichheit, Nichtdiskriminierung und Partizipation auszurichten.

    Entwicklungspolitik soll zur "menschlichen Sicherheit" beitragen. Leitgedanke ist, dass Sicherheit nicht erreicht werden kann, solange die Menschen nicht frei von Bedrohungen sind. Um Zielkonflikte zu vermeiden, ist Entwicklungspolitik klar abzugrenzen von klassischer Sicherheitspolitik: Eine zu enge Verzahnung von militärischem und zivilem Engagement würde die Glaubwürdigkeit der Entwicklungspolitik gefährden.



    Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 08.03.2010, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7010

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