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11. September 2001

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 27/2011)

11. September 2001

Vor zehn Jahren läuteten die Terroranschläge in den USA den Beginn einer neuen Ära in den internationalen Beziehungen ein. Die Bilder der "brennenden Zwillingstürme" in Manhattan am 11. September 2001 haben sich weltweit ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Bei den Anschlägen in New York und Washington starben fast 3000 Menschen. In den darauffolgenden Jahren dominierte der Terrorismus die Bedrohungswahrnehmung vieler Menschen.

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Vor zehn Jahren läuteten die Terroranschläge in den USA den Beginn einer neuen Ära in den internationalen Beziehungen ein. Die Bilder der "brennenden Zwillingstürme" in Manhattan am 11. September 2001 haben sich weltweit ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Bei den Anschlägen in New York und Washington starben fast 3000 Menschen. In den darauffolgenden Jahren dominierte der Terrorismus die Bedrohungswahrnehmung vieler Menschen.

Im Rahmen des "Krieges gegen den Terrorismus" wurden sicherheitspolitische Strategien überdacht und enorme Investitionen in Militärtechnologien getätigt – oftmals auf Kosten anderer gesellschaftlich wichtiger Bereiche. Schließlich ist deutlich worden, dass die Bekämpfung von Terrorakteuren nicht nur eine Frage der technischen Ausstattung und politischen Legitimation von Kampftruppen ist, sondern die Fundamente moderner Gesellschaften gefährden kann: Im Spannungsverhältnis zwischen individueller Freiheit und kollektiver Sicherheit kristallisieren sich die Grenzen offener Gesellschaften heraus.



Seiten: 56, Erscheinungsdatum: 04.07.2011, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7127

 

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