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Deutschland in den 70er/80er Jahren

Informationen zur politischen Bildung (Heft 270)

Deutschland in den 70er/80er Jahren

Dissidenten und ökonomische Dauerkrise in der DDR, Umweltbewegung und RAF-Terror in der BRD: Das Themenheft zeichnet die letzten Jahrzehnte vor der deutschen Wiedervereinigung nach.

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Inhalt

Die letzten knapp zwei Jahrzehnte der DDR waren von den Versuchen der SED gekennzeichnet, die ökonomische Dauerkrise durch sozialpolitische Maßnahmen und ein relativ besseres Konsumgüterangebot abzufedern. Diese Strategie konnte jedoch auf Dauer weder die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung noch die Bildung oppositioneller Gruppen verhindern. Beide zusammen führten schließlich den Sturz des SED-Regimes herbei. Auch in der Bundesrepublik Deutschland griff in diesen beiden Jahrzehnten das Volk stärker in die aktuelle Politik ein. Umwelt- und Friedensbewegung machten zunächst durch Großdemonstrationen von sich reden, führten aber auch zur Gründung einer neuen Partei und brachen damit das bis dahin scheinbar etablierte Dreiparteiensystem auf. In der Bundesrepublik gab es – vor allem in den siebziger Jahren – ebenfalls wirtschaftliche Schwierigkeiten. Sie konnten jedoch durch stärkere Angebotsorientierung, durch den Umbau der Sozialpolitik und eine Reduzierung der Staatsverschuldung eingedämmt und zum Teil auch überwunden werden. Ein zentrales Problem aber blieb bis in diese Tage: Die hohe Arbeitslosigkeit, die in den fünfziger und sechziger Jahren in Deutschland weitgehend unbekannt gewesen war. Das vorliegende Heft versucht die innere Entwicklung beider deutscher Staaten in den letzten Jahrzehnten vor der Vereinigung nachzuzeichnen und zu analysieren.



Seiten: 50, Erscheinungsdatum: 2001, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 4270

 
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