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"Selbstverwirklichung war tabu" |

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Interview mit dem Filmemacher Edgar Reitz
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Edgar Reitz wurde 1932 in Morbach/Hunsrück geboren und lebt in München. Der Filmemacher wurde durch seine Heimat-Serie, deren erster großer Teil Anfang der 80er Jahre entstand, einem großen Publikum bekannt. Während in "Heimat 1", das die Zeit von 1918 bis 1980 in einem Dorf im Hunsrück umspannt, '68 praktisch keine Rolle spielte, ist diese Ära in "Heimat 2" mit München als Epizentrum von weit größerer Bedeutung. Die Zwiespältigkeit, die Reitz selbst dieser Zeit gegenüber empfindet, kommt klar zum Ausdruck: Während er sich den gesellschaftspolitischen Ansprüchen der 68er verpflichtet fühlte, blieb die Kunst bei der Bewegung auf der Strecke: "Für den deutschen Film bedeutete 68 eine Stagnation." In unserem Interview spricht er über die Widersprüche zwischen individuellem künstlerischen Ausdruck einerseits und den Auswüchsen kollektiven Denkens andererseits.
Länge: 5:30 min. |
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10. Februar 2012
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Aus Politik und Zeitgeschichte |
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1968
Für die einen bedeutet Achtundsechzig die Demokratisierung aller Lebensbereiche. Für andere sind die 68er Schuld am Werteverfall, Kindermangel und Bildungsnotstand. Auch nach 40 Jahren erregen die Ereignisse um das Jahr 1968 die Gemüter. |
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ARTE Schwerpunkt |
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1968 - ARTE geht auf die Barrikaden!
Ab 15. April 2008 nimmt Sie ARTE mit auf eine Reise zurück in das aufregende Jahr 1968, das die Welt auf den Kopf stellte, und lässt das Lebensgefühl der damaligen Zeit zwischen Che und Rock, Haschisch und Sex, Demonstrationen und Hoffnungen wieder aufleben. |
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