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Dossier: Deutsche Teilung - Deutsche Einheit

Die friedliche Revolution

Die tausendfache Ausreise von DDR-Bürgern über Ungarn, die Montagsdemonstrationen in Leipzig und anderen Städten – die Verfallserscheinungen des SED-Regimes lassen den Mauerfall rückblickend als ein absehbares Ergebnis erscheinen. Dabei hätte noch Ende der 80er Jahre kaum jemand eine friedliche Revolution erwartet.

Die friedliche Revolution

Ein Wunder, dass der Tag nicht blutig endete

Am 9. November 1989 hatte Günter Schabowski, damals Mitglied des DDR-Politbüros, die Öffnung der Grenzen bekannt gegeben. Im Interview beschreibt er die Ereignisse aus seiner Sicht.

Manfred Görtemaker


Zusammenbruch des SED-Regimes

Der Zusammenbruch des SED-Regimes geschah nicht plötzlich, sondern in Folge einer Entwicklung, die mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 ihren vorläufigen Höhepunkt fand.

Michael Gehler

Die Umsturzbewegungen 1989 in Mittel- und Osteuropa

1989 stand Mittel- und Osteuropa im Zeichen politischer und ökonomischer Umwälzungen. Der Beitrag zur vergleichenden europäischen Zeitgeschichte analysiert die Umsturzbewegungen am Beispiel von Polen, Ungarn, der Tschechoslowakei, der DDR und Rumänien. 

Reinhard Bernhof


Leipziger Protokoll

Das zeithistorische Protokoll der Leipziger Montagsdemonstration vom 16. Oktober 1989 schildert folgende Initiative: Zögernde Menschen, die unter großer Gefahr für den demokratischen Wandel werben.

Nicholas Brautlecht


Der 9. November 1989

Massendemonstrationen und Ausreise-Wellen drängten die DDR-Führung im Herbst 89 in die Defensive. Die "Macht der Straße" war entscheidend für das Gelingen der Friedlichen Revolution.

Katharina Gajdukowa

Opfer-Täter-Gesprächskreise nach dem Ende der DDR

Die Begegnung von Opfern und Tätern birgt die Chance der Bearbeitung politischer Traumatisierungen. Ein Vergleich mit internationalen Opfer-Täter-Begegnungsprojekten zeigt, dass für persönliche und gesellschaftliche Heilungsprozesse die Arbeit an kollektiven Identitäten nötig ist. 


 

Foto: AP

Die friedliche Revolution

Die Medien öffneten die Mauer

Der Historiker Hans-Hermann Hertle sieht zwei Gründe für den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989: zum einen lag es an der Medien-Berichterstattung und zum anderen an dem Verhalten der Grenzsoldaten vor Ort.

Tobias Hollitzer


Friedliche Revolution

Die friedliche Revolution bezeichnet keineswegs nur die Ereignisse rund um den Fall der Mauer. Vielmehr ist der Fall der Mauer das Ergebnis einer stetig wachsenden Protest- und Oppositionsbewegung.

Zeitleiste

Chronik der Mauer: November 1989

Eine von den Medien verbreitete Fiktion ergreift die Massen – und wird dadurch zur Realität: Am 9. November wird die Öffnung aller Berliner Grenzübergänge erzwungen – die Mauer fällt. Die Zeitleiste bietet eine Chronik der Ereignisse vom November 1989 in Bildern. 

Nicholas Brautlecht


Die Erstürmung der Stasi-Zentrale

Am 15. Januar 1990 besetzten DDR-Bürger die Zentrale der Staatssicherheit in Berlin. Sie wollten damit die Vernichtung der Geheimdienstakten stoppen, die bald nach dem Mauerfall begonnen hatte.
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