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Dossier - Africome
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Afrika
Der drittgrößte Kontinent der Erde gilt als Wiege der Menschheit und ist mit der Sahara als weltweit größter Wüste und dem Nil als längstem Fluss ein Kontinent der geographischen Superlative. Rund 885 Millionen Menschen leben in 53 Staaten; die meisten davon in Nigeria, Ägypten und Äthiopien. In Afrika gibt es über 3.000 verschiedene Bevölkerungsgruppen und mehr als 2.000 Sprachen.
Das Dossier zeigt in sieben Kapiteln kulturelle Strömungen und gesellschaftliche Wandlungsprozesse, ökonomische und politische Brennpunkte sowie Problemfelder wie regionale Bürgerkriege und die Pandemie HIV/Aids. Es geht auf die Beziehungen zwischen Afrika und Europa ein und lotet Perspektiven zukünftiger Entwicklungen aus. |
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 Geschichte

Mit dem Transsaharahandel begann im 7. Jahrhundert ein reger wirtschaftlicher und kultureller Austausch zwischen den Völkern Nordafrikas und dem subsaharischen Afrika. Im 15. Jahrhundert siedelten sich die ersten Europäer an Afrikas Küsten an und vier Jahrhunderte später teilten die europäischen Kolonialmächte den Kontinent unter sich auf. |
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 Gesellschaft

Durch die Kolonialisierung haben frühere afrikanische Gesellschaften einen starken Strukturwandel erfahren. Heute stellen eine saisonale Wanderarbeit und eine fortschreitende Urbanisierung bestehende soziale Normen und Rollenmuster zunehmend in Frage. |
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 Wirtschaft

Monokulturen und Rohstoffexporte prägen teilweise heute noch das Bild afrikanischer Ökonomien. Diese stehen nunmehr vor der Herausforderung, international wettbewerbsfähig zu werden. Botswana, Mauritius und Südafrika gehen beispielhaft voran. |
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 Panafrikanische und regionale Zusammenschlüsse

Aus (über-)regionalen Kooperationen sollen afrikanische Länder gestärkt hervorgehen, sei es auf ökonomischer oder politischer Ebene. Wie funktioniert diese Zusammenarbeit beispielsweise in der Afrikanischen Union? |
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 Brennpunkte

Das schnelles Bevölkerungswachstum, die fortschreitende Desertifikation oder zuwenig Trinkwasser in einzelnen Regionen: Problemfelder, die Afrikas Politik nachhaltig beeinflussen, gibt es viele. Welches Konfliktpotenzial bergen sie in sich und wie gehen afrikanische Staaten damit um? |
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 Afrika und Europa

Ursprünglich vom Sklavenhandel und der Kolonialisierung geprägt, hat sich das Verhältnis zwischen den europäischen und afrikanischen Staaten gewandelt. Entwicklungszusammenarbeit, Migration und der Handel dominieren die heutigen Beziehungen zwischen den beiden Kontinenten. |
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 Kultur

Ein Einblick in die afrikanische Literatur, ein Ausflug in die Hip-Hop-Szene, die hauptsächlich in Afrikas Städten zu Hause ist, und eine Führung durch die zeitgenössische afrikanische Kunst: die kulturelle Vielfalt des Kontinents, der etwa drei Mal so groß ist wie Europa, lässt sich nur erahnen. |
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| Der afrikanische Kontinent. © Mountain High Maps |
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Henning Melber
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 Reif für die Konkurrenz?

Sind die Märkte vor allem südlicher Entwicklungsländer der Herausforderung durch die freie Konkurrenz mit den Industrieländern gewachsen? Bedürfen sie eines fortgesetzten Schutzes? |
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Kulturelle Dominanz
Um den Vorwurf von kultureller Dominanz und Neokolonialismus gegenüber den Ländern Afrikas abzuschwächen, haben die Industrie- staaten in den vergan- genen Jahrzehnten eine Reihe von Netzwerken aufgebaut. |
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Die afrikanische Familie
Zahlreiche Einflüsse und Außenwirkungen haben zur Zersplitterung der afrikanischen Familie geführt. Dazu gehören Religionen wie der Islam und das Christentum und nicht zuletzt der Kolonialismus. |
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 Großstädte Afrikas - Kairo, Lagos und Johannesburg

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| In Afrika südlich der Sahara ist trotz einer raschen Zunahme der Stadtbevölkerung die Verstädterungsquote mit etwa 30 Prozent gering. Schon allein nördlich der Sahara ist diese doppelt so hoch wie etwa in Benin. Foto: Adelheid Hahmann. | |
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Wenn Kriege zum Geschäft werden
Unter welchen Bedingungen entstehen Konflikte etwa in Angola, Mosambik oder in der Region Darfur? Wie können sie sich teilweise über Jahre und Jahrzehnte halten? |
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Die digitale Kluft überwinden
Der Begriff der digitalen Kluft entstand Mitte der 1990er Jahre. Er beschreibt den ungleichen Zugang verschiedener Bevölkerungsgruppen zu Technologien. |
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