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 Neubeginn: "Alltag" in Nachkriegsdeutschland

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| Trümmerfrauen und Tauschmärkte, das erste Weihnachtsfest: In kurzen Szenen schildert Karl Heinz Kirchner die Tage nach dem Krieg. Aus Stahlhelmen wurden Siebe, aus Eicheln Kaffee. Zwischen Ruinen, Reisenden und Hunger dominierte für ihn ein Gefühl: die bloße Freude am Überleben. | |
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 Errichtung der Besatzungsherrschaft

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| Nach der Kapitulation wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Die Besatzung war zugleich auf Dauer und auf Zeit angelegt: Die Allierten richteten eine neue Verwaltung samt regierendem Kontrollrat ein, unterstützten aber ebenso die Neugründung politischer Parteien. |
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 Infrastruktur und Gesellschaft im zerstörten Deutschland

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| Die Hälfte der Wohnfläche war zerbombt, die Verkehrswege kaum benutzbar, die Kohle knapp und die letzten Kriegsvorräte aufgebraucht. Hinzu kamen die Millionen Flüchtlinge und Kriegsheimkehrer. Wie baute man unter diesen Bedingungen eine neue Wirtschaft auf? |
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 Bestrafung der Schuldigen

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| Am 20. November 1945 begann der Hauptkriegsverbrecherprozess in Nürnberg, dem ehemaligen Schauplatz der Reichsparteitage. Er war ein weltweites Medienereignis: Auf der Anklagebank saß die Führungselite des NS-Regimes. Zahlreiche Einzelprozesse in den vier Besatzungszonen verfolgten die weniger prominenten Verbrechen. | |
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| Foto: Deutsches Historisches Museum |
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 Demokratisierung durch Entnazifizierung und Erziehung

Wie sollte ein Land auf einmal demokratisch werden, in dem die Shoa möglich gewesen war? Gezielt bauten die Alliierten Bildung, Kultur und Medien um. NSDAP-Mitglieder wurden aus allen Institutionen der Gesellschaft entfernt. Wegen mangelnder Fachkräfte wurden viele von ihnen allerdings rasch wieder rehabilitiert.
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 Soviel Anfang war nie

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| Der Mai 1945 gilt als "Stunde Null" der deutschen Geschichte. Aber was genau hatte sich alles verändert? Wieso konnte, kann Deutschland danach nie wieder so sein wie zuvor? Und wofür steht das Jahr 1945 heute? Michael Bechtel über die Lehren und Verpflichtungen der Geschichte. |
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