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Die 68er-Bewegung
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Die 68er heute
Achtundsechzig sitze wie ein Pfahl im Fleisch der Gesellschaft, schreibt der Soziologe Oskar Negt. 40 Jahre danach wird die Diskussion über die Ereignisse von damals immer noch leidenschaftlich geführt - und viele der Wortführer sprechen als Experten und Zeitzeugen zugleich. Die einen sehen in Achtundsechzig eine Demokratisierung und Liberalisierung der Gesellschaft und damit den Übergang der Bundesrepublik in eine moderne Gesellschaft. Bürgerinitiativen, Mitbestimmung, Bildungsreform und kritischer Umgang mit Autoritäten seien noch heute sichtbare Erfolge. Kritische Stimmen betonen hingegen den gesellschaftlichen Werteverlust und die Auflösung familiärer Strukturen als Folgen von Achtundsechzig. Auch habe sich die "antiautoritäre Bewegung" letztlich auf die eigenen Autoritäten verlassen, denen sie bedingungslos folgte - und an denen sie keine Kritik zuließ. Auch vier Jahrzehnte später ist Achtundsechzig keineswegs ein Fall nur für die Geschichtsbücher.
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Helmut Müller-Enbergs und Cornelia Jabs
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 Der 2. Juni 1967 und die Staatssicherheit

Der Polizist Karl-Heinz Kurras, der den Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 in Berlin erschoss, war Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi. Das beweisen Unterlagen der Behörde der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU). Helmut Müller-Enbergs und Cornelia Jabs über Kurras und den 2. Juni 1967.
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Zeitzeuge: Wulf Schönbohm
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 Die 68er: politische Verirrungen und gesellschaftliche Veränderungen

Die 68er haben die deutsche Gesellschaft liberaler gemacht. Dennoch müssen auch die Fehler und Versäumnisse der 68er-Bewegung benannt werden. Für Wulf Schönbohm zählt dazu die Ablehnung der parlamentarischen Demokratie, das Konzept der antiautoritären Erziehung sowie das Nicht-Aufbegehren gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings.
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 Demokratie als Lebensform

68 sitzt wie ein Pfahl im Fleische der Gesellschaft, sagt der Soziologe Oskar Negt. Immer wieder würden die negativen Folgen von 68 betont und die Bewegung pauschal verurteilt. Dabei ist die Durchsetzung der Demokratie als Lebensform das bleibende Vermächtnis von damals.
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 Mythos 1968

Was meint 68? Eine linkspolitische Protestbewegung oder doch eher eine kulturelle Jugendrevolte? Und was bleibt von 68? Für Hubert Kleinert steht fest: 68 hat die Fundamentalliberalisierung der Gesellschaft sowie die Demokratisierung aller Lebensbereiche gebracht.
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Zeitzeugen: Peter Schneider und Eberhard Diepgen
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 Die Bedeutung von 1968 heute

Zur Eröffnung der Ausstellung "68 – Brennpunkt Berlin" im Amerika Haus in Berlin trafen sich Peter Schneider und Eberhard Diepgen zu einem Streitgespräch über 68 und dessen Folgen.
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| Quelle: Burkhard Mohr, Das Parlament: Juni 2001 |
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 Revolution des Alters: Die 68er gehen in Rente

Die Generation der 68er rückt langsam in den Ruhestand vor. Dies bringe einen radikalen Wandel des Lebens im Alter mit sich, so der Publizist Rainer Böhme im bpb-Interview. Werden die 68er nach ihrer Jugendrevolte nun das Alter revolutionieren?
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 Heinrich Oberreuter

Heinrich Oberreuter stand 1968 auf der anderen Seite der Barrikaden. Die Forderung nach einer Demokratisierung der Universitäten sowie die Abschaffung des Leistungsprinzips waren ihm ein Dorn im Auge.
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 "Eine Revolution war nicht vonnöten"

Günter Grass teilte zwar die Anliegen der 68er Bewegung, sei aber nicht bereit gewesen, "Ho Ho Ho Chi Min" rufend durch die Straßen zu laufen. Der Literaturnobelpreisträger weist zudem auf eine Kunstfeindlichkeit der 68er hin.
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