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Dossier: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
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Verfolgung und Widerstand
Es war der größte Zivilisationsbruch in der Geschichte: Das nationalsozialistische Regime tötete Millionen europäischer Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und andere Bevölkerungsgruppen. Mit den Konzentrationslagern wurde der Massenmord industrialisiert. Aber es gab auch Widerstand gegen die Verbrechen der Nazis. Er reichte vom bloßen Versuch, im KZ ein Stück der eigenen Kultur zu erhalten, bis zu gewaltsamen Anschlägen gegen die Führung. |
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www.deutschegeschichten.de
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 Shoa und Antisemitismus

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| Die kalt geplante und industriell betriebene Ermordung der europäischen Juden ist der größte Zivilisationsbruch der Geschichte. Der Antisemitismus weist auf eine lange Tradition in Deutschland und Europa zurück. Christliche Feindbilder prägten tiefe kollektive Vorurteile – einige halten sich bis heute. | |
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 Jugend- und Studentenopposition

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| Jugendlicher Widerstand kam vor allem aus kirchlichen oder politischen Gruppen. Die katholischen oder kommunistischen Jugendverbände wehrten sich gegen ihre Zwangsauflösung in der Hitlerjugend. Nicht so in der Studentenschaft: Widerstandsgruppen wie die "Weiße Rose" in München waren hier die Ausnahme. |
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 Selbstbehauptung und Gegenwehr von Verfolgten

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| Trotz der Todesgefahr oder Todesgewissheit leisteten selbst KZ-Häftlinge Widerstand: Sie wahrten die eigenen religiösen Feiertage, verbargen andere Häftlinge oder versuchten Nachrichten aus den Lagern zu schmuggeln. 1943 kam es im Warschauer Ghetto sogar zu einem bewaffneten Aufstand. | |
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 Verweigerung im Alltag und Widerstand im Krieg

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| Seit 1934 erlaubte das "Gesetz gegen heimtückische Angriffe auf Partei und Staat und zum Schutz der Parteiuniformen" der NS-Justiz jegliche Systemkritik mit harten Strafen zu ahnden. Dennoch regte sich sowohl ziviler als auch militärischer Widerstand, wovon alleine 35000 Verurteilungen wegen Fahnenflucht während des Krieges zeugen. |
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 Literatur und Presse

Vertreibung, Exil und Ausbürgerung: Zu keiner anderen Zeit in der deutschen Geschichte war die Literatur in einem solchen Maße politischen Repressionen ausgesetzt wie zwischen 1933 und 1945.
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 Der militärische Widerstand

Das missglückte Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 ist heute der wohl bekannteste Widerstand gegen den Nationalsozialismus aus dem Militär. Mit einer Bombe hofften Claus Graf Stauffenberg und andere den Zweiten Weltkrieg zu beenden. Der Umsturzversuch endete noch in derselben Nacht mit ihrer Hinrichtung.
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 Stille Helden

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| Auch während der Zeit des Nationalsozialismus gab es Handlungsalternativen. Sie waren zwar riskant, verlangten aber nicht von vornherein todesbereiten Widerstand. Welche Möglichkeiten hatten Helfer und Verfolgte der NS-Dikatur? |
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 Kommunen und NS-Verfolgungspolitik

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| Die Kommunen wirkten an der Verfolgungspolitik stärker mit als bisher angenommen. Dabei führten die Rathäuser nicht nur Weisungen aus, sondern gingen immer wieder über zentrale Vorgaben hinaus. |
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 Auf dem Weg zum 20. Juli 1944

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| Bereits 1938, nachdem die Forderung Hitlers nach dem Sudetenland zur außenpolitischen Krise geführt hatte, gab es erste konkrete Umsturzpläne der militärischen Opposition. Doch erst die Schrecken des Krieges, die Verbrechen in Polen und der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, beeinflussten die Militärs in ihrer Entscheidung maßgeblich. |
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