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Dossier
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Innerstaatliche Konflikte
Seit Mitte der 1990er Jahre eskalieren weltweit mehr und mehr innerstaatliche Konflikte – mit fatalen Folgen für die Bevölkerung der betroffenen Regionen. Hunger, Vertreibung und Völkermord sind ständige Begleiter dieser neuen Kriege. Zwar ist es in den vergangenen Jahren auch gelungen, eine Reihe dieser Auseinandersetzungen zu beenden. Ein wirklicher, tragfähiger Frieden wurde aber nur in wenigen Fällen erreicht, weil häufig wichtige Konfliktursachen bestehen bleiben. Innerstaatliche Konflikte verursachen Probleme, die die Staatengemeinschaft auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark in Anspruch nehmen werden: Zerfallende Staaten, Privatisierung von Gewalt, Kriegsökonomien, die Verbreitung von Waffen, transnationaler Terrorismus und organisierte Kriminalität.
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 Demokratische Republik Kongo

Trotz internationaler Missionen wird im Kongo weiter gekämpft. Ein dauerhafter Frieden hängt vor allem von der kongolesischen und ruandischen Regierung ab.
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 Kosovo

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| Seit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo im Februar 2008 ist die Situation stabil geblieben. Der Konflikt mit Serbien schwelt allerdings weiter, da es die Unabhängigkeit nicht anerkennt. | |
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 Indonesien/Aceh

Seit die ehemalige separatistische GAM ins politische System der Provinz Aceh integriert wurde, hat sich die Lage in der indonesischen Provinz spürbar beruhigt. Risiken bestehen aber noch immer: Die wirtschaftliche Stagnation und die nicht aufgearbeiteten Menschenrechtsverletzungen könnten Aceh künftig weiter destabilisieren.
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 Kurdenkonflikt

Die Türkei hat die Rechte der kurdischen Bevölkerung im Zuge der EU-Beitrittsverhandlungen leicht verbessert. Im Irak genießen sie heute weitreichende Autonomie. Iran und Syrien respektieren sie allerdings kaum als eigene Volksgruppe.
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 Georgien

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| Mit der Eskalation der Grenzscharmützel zwischen Georgien und der abtrünnigen Provinz Südossetien zu einem Krieg hat sich der Konflikt weiter verhärtet. Russland hat mit der Anerkennung Südossetiens und Abchasiens Tatsachen geschaffen. Georgien sucht seinerseits Beistand bei NATO und EU. | |
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 Was ist ein Konflikt?

Konflikte sind allgegenwärtig. Doch was ist ein Konflikt? Gibt es einen begrifflichen Kern, den all die verschiedenen Formen gesellschaftlicher und politischer Auseinandersetzungen gemeinsam haben?
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 Traumaarbeit

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| Massive Gewalt in kriegerischen Konflikten überschreitet oft das, was Menschen psychisch und sozial verarbeiten können. Traumaarbeit schafft für viele Menschen überhaupt erst die Möglichkeit, sich aktiv an Konfliktbewältigung und Wiederaufbau zu beteiligen. | |
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 Irak

Seitdem sich die US-Truppen aus immer mehr Territorien zurückziehen, hat die Gewalt im Irak wieder zugenommen. Insbesondere das lokale Terrornetzwerk von al-Qaida versucht, den Friedensprozess zu torpedieren.
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 Nahost

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| Der Nahost-Konflikt gehört zu den umstrittensten Konflikten. Er beschäftigt die Weltpolitik seit Jahrzehnten. Verhandlungen mit dem Ziel, einen Staat Palästina an der Seite Israels zu errichten und den Konflikt zu beenden, verliefen bisher ergebnislos. | |
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 China - Xinjiang

Anfang Juli 2009 kam es in der autonomen Region Xinjiang im Westen Chinas zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen der muslimischen Mehrheit der Uighuren, chinesischen Sicherheitskräften und der han-chinesischen Bevölkerung.
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 Philippinen/Mindanao

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| Die Insel Mindanao im Süden der Philippinen ist Schauplatz eines der größten innerstaatlichen Konflikte der Gegenwart. Anfang August 2008 erklärte das oberste Gericht ein zuvor verinbartes Friedensabkommen für verfassungswidrig. Danach flammten die Kämpfe zwischen muslimischen Rebellen und Zentralregierung wieder auf. | |
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