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Dossier
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Geschichte der Frauenbewegung
Zurzeit ist in Deutschland wieder viel von der Frauenbewegung und vom Verhältnis der Geschlechter die Rede. Leben wir inzwischen in einer geschlechtergerechten Gesellschaft? Was muss für dieses Ziel getan werden und wollen wir das überhaupt?
Um in dieser Meinungsvielfalt nicht den Überblick zu verlieren und vor allem die Argumente pro und contra besser einschätzen zu können, lohnt es sich, die historische Entwicklung der Frauenbewegung in Deutschland nachzuvollziehen: Wie verlief der Weg der Emanzipation und wie wurde welche Diskussionen wann geführt? Erst so kann deutlich werden, an welchem Punkt wir derzeit stehen, was schon alles erreicht wurde und wo es noch viel zu tun gibt. |
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 Wie alles begann – Frauen um 1800

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| Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit hatte die französische Revolution versprochen. Allerdings nicht für Frauen, wie diese recht schnell erkennen mussten. Es blieb ihnen also nichts anderes übrig, als sich selber aufzumachen und um ihre Bürgerinnenrechte zu kämpfen. | |
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 Die Frauenbewegung organisiert sich

1865 entstand in Leipzig der erste Frauenbildungs- verein. Diese Gründung trat eine Lawine los. In den nächsten Jahrzehnten wuchs die Frauenbewegung stark an. Die Themen der Zeit reichten von Bildung bis zum Kampf ums Frauenwahlrecht.
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 Frauen im Ersten Weltkrieg

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| Durch eine Unterstützung des Krieges würde die Anerkennung als Staatsbürgerin näher rücken – so waren die Hoffnungen. Aber es gab auch eine pazifistische Minderheit, die versuchte andere Wege zu gehen. | |
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 Bubikopf und kurze Röcke

Die Weimarer Republik brachte das lange ersehnte Frauenwahlrecht. Trotz dieses Erfolges brachen aber keine rosigen Zeiten für die Frauenbewegungen an.
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 Ein Ende mit Schrecken

Im Nationalsozialismus endete erst einmal die Geschichte der Frauenbewegung. Die neuen Machthaber setzten auf eigene Frauenorganisationen und auf einen neuen Frauentyp.
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 Weitere bpb-Angebote

Hier finden Sie die Angebote der bpb zu den Themen Frauenbewegung, Emanzipation und Gleichberechtigung
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 Frauen und Männer sind gleichberechtigt

Direkt nach der Befreiung Deutschlands 1945 entstanden erste Frauenorganisationen, die überparteilichen Frauenausschüsse, die am politischen Wiederaufbau der späteren BRD teilhaben wollten.
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 Auferstanden aus Ruinen

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| In der späteren DDR entstanden politisch aktive Frauenausschüsse, die sich hier zum Demokratischen Frauenbund Deutschlands (DFD) zusammenschlossen. Der DFD wurde später zur DDR-Massenorganisation der Frau. | |
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 Fast vergessen - die Frauenfriedensbewegung in der BRD

Im Westen galt in den 1950er Jahren die Beschäftigung mit dem Frieden als kommunistische Agitation. Trotzdem gründete sich der Demokratische Frauenbund Deutschland im Westen mit dem Ziel, für den Frieden zu arbeiten und eine Wiederbewaffnung der BRD zu verhindern.
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 Ein Tomatenwurf und seine Folgen

Ein Tomatenwurf war 1968 das Startsignal für eine zweite Welle der Frauenbewegung im Westen. Mit spektakulären Aktionsformen prägten die meist jungen Frauen für viele Jahre das Bild eines neuen Feminismus.
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 Frauengruppen unter dem Dach der Kirche

In der DDR dominierte die Frauenpolitik der SED das offizielle Bild. Ab den 1980er Jahren aber gelang es verschiedenen Frauenoppositionsgruppen – die vor allem unter dem Dach der Kirche organisiert waren – ein anderes Frauenbild und ein anderes Gesellschaftsbild zu diskutieren.
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 Ungleiche Schwestern – Frauenbewegung seit 1989

Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1989 stellte auch die Frauenbewegungen in West und Ost vor die Aufgabe, zusammenwachsen zu müssen. Dabei waren die Ausgangsbedingungen denkbar unterschiedlich.
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