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Dossier
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Bilder in Geschichte und Politik
Bilder erzählen Geschichte und Geschichten, sie machen Geschichte, und mit ihnen wird Politik gemacht, sie beeinflussen unser Denken und Handeln und drücken oft in Kurzform aus, was sonst nur mit vielen Worten zu sagen wäre. Zwischen Felswand und Cyberspace hat sich die spannende Welt der Bilder entwickelt. Wo einst unsere steinzeitlichen Vorfahren die Möglichkeit entdeckten, das bis dahin nur gesprochene und damit flüchtige Wort als Bild an der Felswand sichtbar werden zu lassen, den Gedanken zu fixieren, nämlich mit Erdfarben oder Holzkohle, da scheint die Situation heute genau umgekehrt zu sein. In Computerdateien und Bilddatenbanken werden Abbildungen jeder Art, ob vom Kunstwerk oder als Foto vom Familienausflug, zu Hunderten, ja Tausenden gespeichert und sind damit nur noch virtuell, sprich flüchtig, vorhanden. Die Leinwand, sorgfältig gerahmt und im Museum präsentiert, der Papierabzug, fein säuberlich ins Album geklebt, werden scheinbar überflüssig.
Und doch: Wir sind von Bildern umgeben wie kaum zuvor in der Menschheitsgeschichte. Sie überfluten uns in Fernsehen und Zeitschriften, im Computer und auf Video, an Plakatwänden und auf Litfaßsäulen und auch die Museen sind mit spektakulären Ausstellungen nach wie vor magnetischer Anziehungspunkt. Die Wissenschaft hat sich unter dem Schlagwort vom "Iconic-Turn" verstärkt dem Bild zugewandt und ist auf der Suche nach einer neuen Bildwissenschaft. Dieses Dossier greift einige Fragen im Zusammenhang mit Bildern in Geschichte und Politik auf, um damit zu einem vertieften Verständnis im Umgang mit Bildern beizutragen. |
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 Bild und Schrift

Jedes Bild erzählt eine Geschichte. Elmar Elling erklärt, wie aus Bildern Lautzeichen wurden und schließlich Schrift entstand.
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 Weltbilder auf Karten

Karten speichern Wissen. Die Auswahl der Informationen spiegelt aber oft auch die vorherrschenden Diskurse ihrer Zeit.
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 Historische Plakate

Plakate wollen vor allem eines: auffallen. Als politische Plakate oder Werbeplakate heischen sie nach Zustimmung, informieren, werben und diffamieren sie.
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| Historischer Kniefall am 7. Dezember 1970: Bundeskanzler Willy Brandt vor dem Denkmal für die Opfer des Warschauer Ghettoaufstandes, Foto: Bundesbildstelle |
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 Bilder als historische Quellen

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| Als historische Quellen führten Bilder lange Zeit ein Schattendasein – zu Unrecht, denn sie bieten eine Fülle von Erkenntnismöglichkeiten. Für welche Themenfelder sind sie besonders geeignet? Welche methodischen Probleme gibt es beim Umgang mit Bildern? |
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 Das Ende des Zweiten Weltkriegs

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| Der Zweite Weltkrieg ist der erste fotografisch umfassend dokumentierte Krieg der Geschichte. Ob professioneller Kriegsberichterstatter oder einfacher Soldat: Ihre Bilder halten nicht nur bestimmte Momente fest; sie bezeugen auch, wie diese aus Sicht der Beteiligten gesehen werden sollten. Horst Pötzsch zeichnet ein Panorama der Posen und des Elends. | |
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 Nationale Symbole

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| Wie alle Symbole verweisen auch die nationalen Symbole über sich selbst hinaus auf etwas anderes. Durch sie wird jeder Staat für seine Menschen wahrnehmbar. Elmar Elling erklärt beispielhaft die unterschiedlichen Arten nationaler Symbole, ihre Herkunft und Bedeutung. |
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 Fotografische Kriegsberichterstattung

Bei der Kriegsberichterstattung sind die Grenzen zwischen Information und Propaganda fließend. Denn gerade die Kriegsparteien wollen ein politisch gewünschtes Bild vom Krieg zeichnen: z.B. einen "sauberen", "heldenhaften", "gerechten" Krieg.
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 Herrscherbilder

Herrscherbilder bezeugen die Allgegenwart der Macht – von den Cäsaren hin zu den Diktatoren des 20. Jahrhunderts. Alexandra Dolezych beleuchtet die Geschichte der ästhetisierten Allmacht.
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 Manipulation und Propaganda

Manipulation und Propaganda liegen nah beieinander. Immer wieder sorgen manipulierte Bilder für Aufsehen, so zuletzt im Libanon-Krieg, als ein Pressefotograf Beirut kurzerhand in ein Inferno verwandelte. Einblicke von Elmar Elling.
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