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Dossier bpb.de


Dossier Israel

Geschichte des Nahostkonflikts

Mit dem Jahrestag der Gründung Israels jährt sich zugleich der erste arabisch-israelische Krieg. Seitdem kam es zu sechs weiteren kriegerischen Auseinandersetzungen, zuletzt im Winter 2009. Terroranschläge und Raketenbeschüsse durch radikale Gruppen wie Hamas und Hisbollah gehören in manchen Dörfern und Städten zum Alltag. Trotz der Friedensabkommen zwischen Israel und den arabischen Nachbarn Ägypten und Jordanien wurde die Hoffnung auf eine friedliche Gesamtlösung im Nahen Osten immer wieder enttäuscht. Momentan scheint der Friedensprozess still zu stehen.


Martin Schäuble, Noah Flug


Die 1950er Jahre und der Suezkrieg

Nach der Staatsgründung stand Israel vor gewaltigen Aufgaben: Die jüdischen Flüchtlinge mussten integriert, ein ganzes Land aufgebaut werden. Hinzu kam Mitte der 1950er Jahre der Konflikt mit dem Nachbarland Ägypten.

Martin Schäuble, Noah Flug

Die 60er Jahre und der 6-Tage-Krieg

Wie ein Wunder empfanden die Israelis ihren schnellen Sieg im 6-Tage-Krieg. Israel besetzte den von Ägypten verwalteten Gazastreifen und das von Jordanien kontrollierte Westjordanland sowie Ost-Jerusalem. 

Martin Schäuble, Noah Flug


Vom Jom-Kippur-Krieg bis zum Libanon-Krieg

Israel wurde von dem ägyptischen und syrischen Angriff am 6. Oktober 1973 überrascht. Die Euphorie des 6-Tage-Krieges war schnell verflogen, die politische Führung in Israel stand unter Druck: Wie konnte der Angriff unbemerkt vorbereitet werden?

Martin Schäuble, Noah Flug


Die Erste Intifada und das Friedensabkommen von Oslo

Nach Jahren der Gewalt schien mit dem Abkommen von Oslo eine Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern zum Greifen nahe. Dann wurde der israelische Ministerpräsident Jitzchak Rabin ermordet.


 

Israels Premierminister Yitzhak Rabin, US-Präsident Bill Clinton und PLO-Chef Yassir Arafat (v.l.n.r.) bei der Unterzeichnung der Osloer Prinzipienerklärung im September 1993. Foto: AP

Martin Schäuble, Noah Flug


Die Zweite Intifada und der Bau der Barriere

Die israelische Regierung reagierte 2003 auf die anhaltenden Anschläge mit dem Bau einer 750 Kilometer langen Sperranlage um das Westjordanland. Sie soll potenzielle Attentäter aufhalten. Befürworter dieses Projektes sprachen von einem Zaun – Gegner von einer Mauer.

Martin Schäuble, Noah Flug

Vom Gazastreifen-Konflikt im Süden zum zweiten Libanonkrieg 2006 im Norden

Nach dem Bau der Barriere gingen die Selbstmordanschläge zurück. Stattdessen nahmen die Raketenangriffe auf Israel zu. Nach der Entführung zweier israelischer Soldaten marschierte Israel im Libanon ein. 

Patrick Müller


Konfliktregelungsversuche in Nahost nach dem Scheitern des Oslo-Prozesses

Im November 2007 einigten sich Ehud Olmert und Mahmud Abbas in Annapolis auf einen Neustart des Friedensprozesses. Doch der Annapolis-Friedensprozess wird bereits jetzt weitgehend vom politischen Krisenmanagement im Gaza-Streifen überschattet.
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