Die Erfahrung der Sichtbarkeit, die Welt der Blicke und des von anderen Angesehenwerdens ist eines der zentralen Felder, auf denen Rassismus im Alltag gelebt und erlebt wird. Denn nur selten war das Recht zu schauen auf alle Mitglieder einer Gesellschaft gleich verteilt, sondern blieb meist Ausdruck von weißen und männlichen Privilegien: Während die einen schauten und dabei selbst unsichtbar blieben, wurden andere als Objekte des Blicks fixiert.