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 Afrika und Europa

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| Heute werden die Beziehungen zwischen Afrika und Europa wesentlich von folgenden Aspekten bestimmt: durch den Handel, die Migration, die Entwicklungszusammenarbeit sowie Formen der politischen Kooperation sowohl bilateral zwischen den einzelnen Staaten als auch zwischen afrikanischen Ländern und der Europäischen Union. |
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 Die EU als internationaler Akteur in Afrika

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| Die Europäische Union entwarf Mitte der Neunzigerjahre ein weitreichendes Konzept zur Konfliktbearbeitung für die Region südlich der Sahara. Darin kündigte sie eine aktivere Politik an. Außen- und sicherheitspolitische Instrumente sollten mit entwicklungsrelevanten Aspekten - im Rahmen langfristiger Programme für Afrika - verknüpft werden. |
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 Euro-mediterrane Partnerschaft

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| Im ausgehenden 20. Jahrhundert unternahm die Europäische Union einen Vorstoß, um die Bande zwischen Nord und Süd wieder enger zu knüpfen. Zwar gibt es keine eigenständige Nordafrika-Politik der EU, aber die Länder Marokko, Algerien, Tunesien und Ägypten sind EU-Partner im Rahmen ihrer Mittelmeerinitiative. |
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Interview: Stephan Klingebiel
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 Herausforderung Nation Building

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| Kriege und schwelende Konflikte verwüsten Landstriche in der ganzen Welt. Entwicklungshilfe muss in die Lage versetzt werden, am Aufbau ziviler Strukturen mitzuwirken, fordert der Politikwissenschaftler Stephan Klingebiel im Interview. Das Konfliktmanagement wird somit auf eine neue Bewährungsprobe gestellt. |
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Video-Interview: Andreas Mehler
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 Entwicklungszusammenarbeit: einziges "Game in Town"?

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| Sicherheitsinteressen und wirtschaftliche Zusammenarbeit werden in Zukunft bei der deutschen und europäischen Afrikapolitik größeres Gewicht haben, meint Andreas Mehler. Für die meisten afrikanischen Länder befürchtet der Leiter des Hamburger Instituts für Afrikakunde jedoch eine Stagnation. |
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 Der Vorwurf von kultureller Dominanz und Neokolonialismus

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| Um den Vorwurf einer wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Einflussnahme auf die Länder Afrikas abzuschwächen, haben die Industriestaaten in den vergangenen Jahrzehnten eine Reihe von Netzwerken aufgebaut. Afrikanische und westliche Experten treten in einen Dialog. |
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| Industriehafen in Malmö, Foto: Mikael Cronhamn |
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 Beziehungen Afrikas zu Europa und den USA

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| Afrika südlich der Sahara war lange Zeit ein Schauplatz des Ost-West-Konflikts, auf dem primär Stellvertreterkriege ausgefochten wurden. Die Loyalität zum einen oder zum anderen Lager wurde durch Entwicklungs- und Militärhilfe erkauft. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde deutlich, dass dieser Konflikt nicht nur zum Schaden Afrikas war. |
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Video-Interview: Stefan Mair
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 Strukturen stabilisieren, Entwicklung befördern

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| Stefan Mair, Mitglied des Afrikaberatungskreises des Auswärtigen Amtes, prognostiziert: die Schere zwischen prosperierenden Staaten und verelendeten Landstrichen wird zunehmend deutlich werden. Im Video-Interview analysiert er ausführlich, wo deutsche Entwicklungspolitik wirksam werden kann und welche Konzepte existieren. |
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 Herausforderungen

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| Grenzüberschreitende Wanderungsbewegungen bieten Chancen, sind häufig aber auch mit Problemen verbunden. Die Staaten stehen vor zahlreichen migrationsbedingten Herausforderungen, die nur gemeinsam bewältigt werden können. Generell wird die individuelle Mobilität in den Weltregionen zunehmen. |
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 Bedeutung Afrikas für Deutschland

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| Welchen Stellenwert nimmt Afrika gegenüber der Bundesrepublik Deutschland ein? Neben strategischen Überlegungen zählen hierzu auch wirtschaftliche Interessen. Auf der anderen Seite: Welche Erwartungen verknüpfen afrikanische Staaten mit ihren deutschen Beziehungen? |
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