
|
 |

 |
Afrikanische Diaspora in Deutschland
 |
 |

Geschichte und Bildung
Die Geschichte Schwarzer Menschen und ihre historische Wahrnehmung sind geprägt von der kolonialen Vergangenheit Europas und Deutschlands. Eine Aufarbeitung der geistes- und kulturgeschichtlichen Folgen, die ungebrochen bis in die Gegenwart reichen, ist bislang ausgeblieben. Umso wichtiger ist es, eine klare Unterscheidung zu treffen zwischen den realen Erfahrungen Schwarzer Menschen und ihrer diskursiven Missrepräsentation, in der sie klischeehaft und stereotyp abgebildet wurden und werden. Welche Auswirkungen hatte die dominante Fremdwahrnehmung auf eine politische Praxis, die Schwarze Menschen insbesondere im Verlauf der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts zunehmend ausgrenzte und im Nationalsozialismus schließlich verfolgte? Welche kolonial-rassistischen Bilder in den Diskursen der Gegenwart werden immer wieder neu belebt? |
 |
|

 "Ein Platz an der afrikanischen Sonne"

Ein ausführlicher Einblick in die deutsche Kolonialgeschichte ist bis heute ausgeblieben. Dabei besteht ein Zusammenhang zwischen damals und dem alltäglichen Rassismus.
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

 Afrikanische Zuwanderung
von 1884 bis 1945

Wie haben die Menschen afrikanischer Herkunft bis 1945 in Deutschland gelebt? Wer waren sie und wie meisterten sie ihr Leben in einer Gesellschaft, die sie als "das Fremde" betrachtete?
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

 Kolonialismus, Rassismus und Sprache

Um das politische Konzept der Sklaverei und des Kolonialismus moralisch "zu legitimieren", erfand Europa sein eigenes Afrika. Der Kontinent sei das unterlegene "Andere" und bedürfe der "Zivilisierung".
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

|

 |
Der Zugfüher Martin Dibobe © Archiv der BVG Berlin |
 |
 |

 Das N-Wort

Schwarze Deutsche werden alltäglich mit dem N-Wort beschimpft. Es hinterlässt psychologische Narben, die Ängste und Albträume verursachen. Wo liegen die psychologischen Ursachen für diese emotionale Reaktion?
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|