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Weltfestspiele 1973
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Video-Interviews: Weltfestspiele 1973

Der Umgang mit der DDR war nicht fair

Ulrich Plenzdorf bezeichnet sich selbst als "Weltfestspiele-Veteran". Nach der Wiedervereinigung habe man die DDR zu schnell abgestempelt, sagt er, obwohl ihr Untergang vorprogrammiert gewesen sei.

Video-Interviews: Weltfestspiele 1973

Wir haben unser Leben am Staat vorbei gelebt

Die "Klaus Renft Combo" hat während der Weltjugendfestspiele 1973 mehrere Konzerte gegeben. Wäre es nach den Behörden ihrer Heimatstadt Leipzig gegangen, hätte die Band gar nicht teilnehmen dürfen. Zu staatskritisch schienen die Renft-Songs. Die Festspiele-Organisation setzte sich jedoch durch und holte die Musiker in die Hauptstadt der DDR.

Video-Interviews: Weltfestspiele 1973

Neugierde auf eine "fremde Welt"

Während der Weltfestspiele 1973 verteilte Karsten Voigt Flugblätter auf dem Alexanderplatz. Als stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungsozialisten gehörte er zu den rund 800 Jugendlichen, die aus dem "Westen" angereist waren. Die Teilnahme der "West-Delegationen" bewertet er heute als ambivalent - für die DDR, die Jungsozialisten und für sich persönlich.

Video-Interviews: Weltfestspiele 1973

Der Bessere hat gewonnen

Er schoß das berühmteste Tor der deutsch-deutschen Fußballgeschichte. Es war das "Goldene Tor" für die DDR bei der WM ‘74 gegen die Bundesrepublik. Seitdem ist Jürgen Sparwasser ein Fußballidol.

Video-Interviews: Weltfestspiele 1973

Keiner will die DDR wiederhaben, aber keiner will ohne Vergangenheit sein

Gerd Dietrich erlebte die Weltfestspiele 1973 als 28-jähriger. Die Stimmung war ausgelassen und freimütig, sagt er, aber auch die für den DDR-Alltag übliche Überwachung war zu spüren.

Video-Interviews: Weltfestspiele 1973

Hinterher war alles beim Alten

Die Kulturwissenschaftlerin Ina Merkel stürzte sich als 16jährige ins Getümmel der Weltfestspiele. Als Berlinerin brauchte sie keinen Anschluss an organisierte Gruppen, sondern konnte auf eigene Faust losziehen. Sie empfand die Tage im Spätsommer 1973 als Karnevalszeit in einem eher tristen real-sozialistischen Alltag.

Video-Interviews: Weltfestspiele 1973

Lieber Kneipen in Westberlin als Weltfestspiele in der DDR

S.D. Sauerbier arbeitete 1973 als Dozent an der Technischen Universität in Westberlin. Trotz seiner Kontakte in den Osten fuhr er bewusst nicht zu den Weltjugendfestspielen. Gründe dafür waren das SED-Regime, aber auch die Ereignisse in Prag 1968, die ihm noch gut in Erinnerung waren.

Video-Interviews: Weltfestspiele 1973

Das Erlebnis einer DDR, die nicht so muffig war

Für das ZDF berichtete Manfred Rexin 1973 von den Weltfestspielen – und er war begeistert. Zum ersten Mal konnte er sich als Journalist in Ost-Berlin frei bewegen, ungehindert Interviews führen und ein authentisches Bild vom Leben in der DDR erhaschen. Doch die Hoffnungen, die dadurch entstanden, wurden kurze Zeit später wieder enttäuscht.

Video-Interviews: Weltfestspiele 1973

"Wie hälst du es mit den Freiheitsrechten?"

Der Spiegel-Journalist Norbert Pötzl leitete von 1990 bis 1994 das Berliner Büro des Nachrichtenmagazins und war Chronist der DDR-Vergangenheit. Honeckers Propagandaspruch war der Eintritt der DDR auf Weltniveau, die Weltfestspiele boten eine passende Gelegenheit dazu: Das Jugendfestival als Leistungsschau.

Video-Interviews: Weltfestspiele 1973

Einfach mal die andere Seite der Stadt kennen lernen

Es hatte den Westberliner Gunnar Rohn schon immer geärgert, dass er kaum etwas über das Leben auf der anderen Seite der Stadt erfahren konnte. So fuhr er mit einem Tagesvisum nach Ostberlin zu den Weltfestspielen. Der damals 24-Jährige wollte einfach mit den jungen Menschen dort ins Gespräch kommen...

Video-Interviews: Weltfestspiele 1973

Es war ganz sicher Woodstock

Der Kulturwissenschaftler Ronald Trisch war Mitorganisator des Kulturprogramms der X. Welt-
festspiele und damit verantwortlich für weit mehr als 100 Konzerte. Den Sommer 1973 hat er als Bekenntnis zur internationalen Solidarität und als Hoffnung auf ein Ende der politischen Erstarrung der DDR in Erinnerung.


Spezial: Weltfestspiele 1973

Der Wunsch nach Offenheit kann ansteckend sein

Die kommunistischen Führungen wagten während der Weltfestspiele mehr Offenheit, weil sie ihr System nach der Niederlage der USA in Vietnam für unverwundbar hielten. Dr. Andrej A. Gratchev wertet die Weltfestspiele 1973 auch als ein Mittel, um aus dieser Position heraus stärkere Bindungen mit der Dritten Welt zu knüpfen.
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18. März 2010
Spezial: Weltfestspiele 73

Übersicht

Einführung

Video-Interviews mit Zeitzeugen I

Video-Interviews mit Zeitzeugen II

Retroaktive Aktion Weltfestspiele 73

Die Weltfestspiele damals und heute

Chronik

Weltfestspiele in Zahlen und Fakten

Das Jahr 1973

Hinter den Kulissen des X. Festivals
Spezial: Weltfestspiele 1973
Das Jahr 1973
Das Jahr 1973
Im Sommer 1973 finden die X. Weltfestspiele in Ost-Berlin statt. In diesem Jahr geht die internationale Entspannungspolitik weiter und das deutsch-deutsche Verhältnis wird durch den Grundlagenvertrag geregelt.
Das Jahr 1973
Spezial: Weltfestspiele 1973
ND-Titelblatt vom 29. Juli 1973
ND-Titelblatt vom 29. Juli 1973
Mit großen Lettern begrüßte die ehemalige Parteizeitung "Neues Deutschland" die Eröffnung der Weltfestspiele. Hier finden Sie ein PDF-Dokument mit dem Faksimile des ND-Titels vom 29. Juli 1973.
ND-Titelblatt vom 29. Juli 1973
Video- und Audio-Interviewreihen

China zwischen Vergangenheit und Zukunft

Deutsche Außenpolitik

Fall der Berliner Mauer

Fünf Fragen an - Herbst 1989

Information und Entscheidung

Lawrence Lessig: Copy creates Culture?

Lernen aus der Praxis

Medien und Politik

Mediengesellschaft

Profit und soziale Verantwortung

Weltfestspiele 1973: Video-Interviews I

Weltfestspiele 1973: Video-Interviews II