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Dossier Klimawandel

Klimapolitik

Mittlerweile herrscht in der Politik überwiegend Konsens: Der Klimawandel ist ein ernst zu nehmendes weltweites Problem. Um die Folgen bestmöglich zu begrenzen, muss jetzt gehandelt werden. Der erste Schritt Richtung Klimaschutz ist bereits getan: Etliche Länder haben sich im Rahmen des Kyoto-Protokolls verpflichtet, Treibhausgase zu reduzieren. Um dessen Vorgaben jetzt und weitere, ambitionierte Ziele in Zukunft zu erreichen, entwickelt man auf internationaler wie nationaler Ebene verschiedene Strategien und Instrumente, vom Emissionshandel bis zur Verbesserung der Energieeffizienz.

Dagmar Kiyar

Internationale Klimapolitik: der UNFCCC-Prozess

Vom Wissen zum Handeln – ohne eine internationale Klimapolitik wäre der Kampf gegen die globale Erwärmung und das Eindämmen der Folgen nicht möglich. Jährlich kommen daher die Unterzeichnerstaaten der Klimarahmenkonvention und des Kyoto-Protokolls zu internationalen Konferenzen zusammen.

Dagmar Kiyar

Internationale Klimapolitik - Akteure

Bei den jährlichen Klimakonferenzen nehmen neben den Hauptakteuren, den Nationalstaaten und Staatengemeinschaften, zahlreiche weitere Interessensgruppen teil. Darunter sind etwa NGOs, IGOs und Wirtschaftsverbände. Wer sind diese Akteure und welche Rolle spielen sie?

Marcel Braun

Der Emissionshandel

Um den Klimawandel zu bekämpfen, ist das vorwiegende Ziel der Politik, die vom Menschen verursachte Freisetzung von Treibhausgasen zu reduzieren. Als eines der zentralen politischen Instrumente zur Senkung von Treibhausgasemissionen hat sich mittlerweile der Emissionshandel etabliert.

Christof Arens

Gemeinsam Emissionen senken

Ob Treibhausgase in Deutschland oder Indien eingespart werden, spielt im Kampf gegen den Klimawandel keine Rolle. Daher können Industrieländer etwa in Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern investieren und damit ihre eigene Emissionsbilanz verbessern. Diese flexiblen Mechanismen, darunter CDM und JI, sind im Kyoto-Protokoll festgelegt.

Wolfgang Sterk

Heute schon an morgen denken

Der erste große Schritt in Richtung Klimaschutz ist gemacht. Bis 2012 haben sich die Industriestaaten zur Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen verpflichtet. Für die Zeit danach bedarf es allerdings schnellstmöglich einer neuen Vereinbarung. Doch eine Einigung zwischen immer mehr Staaten und in immer komplexeren und politisch brisanteren Fragen ist schwierig.

Susanne Böhler

Ein Ziel, viele Strategien

Deutschland gehört zu den Ländern, die sich im Kyoto-Protokoll zur CO2-Reduzierung verpflichtet haben. Lange Zeit sprach man von einer internationalen Vorreiterrolle Deutschlands beim Klimaschutz. Doch stimmt das überhaupt noch?

Christian Löhden

Politiken für einen klimaschonenden Konsum

Die privaten Haushalte können ihre Treibhausgasemissionen erheblich verringern. Um bewusst klimafreundlich zu konsumieren, benötigen sie jedoch Unterstützung. Wo setzt die Politik an? Mit welchen Instrumenten fördert sie beim Privatverbraucher Konsummuster, die weniger Emissionen verursachen?

Toralf Staud

Das Rätsel von Durban

Der diesjährige Klimagipfel findet in Südafrika statt. Eigentlich müsste dringend ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll beschlossen werden – aber derzeit weiß niemand, wie das gelingen könnte.


 
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