
 |
Dossier
 |
 |

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
8. Mai 1945: Europa liegt in Trümmern. In den Krisen der Weimarer Republik war der Nationalsozialismus in Deutschland zur Massenbewegung gewachsen. Während der zwölf Jahre seiner Herrschaft wurden Juden, politische Gegner und andere Gruppen systematisch verfolgt, vertrieben und ermordet. 1939 entfachte Deutschland einen Weltkrieg, der am Ende über 55 Millionen Menschen das Leben kostete.
In sieben Kapiteln führt das Dossier durch die Geschichte von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg in Deutschland. Und es fragt, wie die Deutschen sich an die nationalsozialistischen Verbrechen erinnern, die bis heute ihr Verhältnis zu sich selbst und ihren Nachbarn bestimmen. |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 Stille Helden

|
| Auch während der Zeit des Nationalsozialismus gab es Handlungsalternativen. Sie waren zwar riskant, verlangten aber nicht von vornherein todesbereiten Widerstand. Welche Möglichkeiten hatten Helfer und Verfolgte der NS-Dikatur? |
 |
 |
 |
 Shoa und Antisemitismus

 |
 |
| Die kalt geplante und industriell betriebene Ermordung der europäischen Juden ist der größte Zivilisationsbruch der Geschichte. Der Antisemitismus weist auf eine lange Tradition in Deutschland und Europa zurück. Christliche Feindbilder prägten tiefe kollektive Vorurteile – einige halten sich bis heute. | |
 |
 |
 |
 |
 Kommunen und NS-Verfolgungspolitik

|
| Die Kommunen wirkten an der Verfolgungspolitik stärker mit als bisher angenommen. Dabei führten die Rathäuser nicht nur Weisungen aus, sondern gingen immer wieder über zentrale Vorgaben hinaus. |
 |
 |

 Der militärische Widerstand

Das missglückte Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 ist heute der wohl bekannteste Widerstand gegen den Nationalsozialismus aus dem Militär. Mit einer Bombe hofften Claus Graf Stauffenberg und andere den Zweiten Weltkrieg zu beenden.
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

|

 |
| Fotos von Inhaftierten aus dem Konzentrationslager Auschwitz an der Mauer der Yad Vashem-Gedenkstätte in Jerusalem. Foto: AP |
 |
 |
 |
 Ursachen des Nationalsozialismus

"Wie war es möglich?" Diese Frage beschäftigt Historiker, Politiker und Literaten seit Jahrzehnten und schürt immer wieder hitzige Debatten. Eine einfache Antwort gibt es nicht. |
 |
 |
|
 |
 |
Zerstörung der Demokratie 1930 - 1932
Die Folgen des "Schwarzen Freitags" im Oktober 1929 erschütterten das demokratische System – und erleichterten den Nationalisozialisten die Machtübernahme. |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 Der Weg in den Krieg

 |
 |
| Die westlichen Nationen deuteten die aggressive Außenpolitik Hitlers lange nur als Auflehnung gegen den Versailler Vertrag. Man baute auf "appeasement". So konnten die Nationalsozialisten die Jahre bis 1938 nutzen und den nächsten Krieg vorbereiten. | |
 |
 |
 |
 Der zweite Weltkrieg

Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Der Beitrag skizziert die wichtigsten Etappen bis zur "totalen" Niederlage Deutschlands. |
 |
 |
|
 |
 |
Der Zusammenbruch des Dritten Reiches
Spätestens 1944 war die Niederlage Deutschlands abzusehen. Trotzdem wurde im letzten Kriegsjahr unerbittlich weitergekämpft. Warum kam dagegen kaum Widerstand aus der Führungselite und dem Militär? |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 Berlin - auf dem Weg zur geteilten Stadt

 |
 |
| Die anhaltenden Differenzen zwischen den Westmächten und der UdSSR entluden sich 1948 in der sowjetischen Blockade der Land- und Wasserwege nach Berlin. Lediglich drei Luftkorridore sicherten die Versorgung des Westteils der Millionenstadt. Als die Blockade 1949 aufgehoben wurde, war das Schicksal Berlins als geteilte Stadt besiegelt. | |
 |
 |
 |
 |
 Durch den Bombenhagel zum Bunker

|
| Als 15-Jähriger erlebte Günter Anders die Bombardierung seiner Heimatstadt Bremerhaven 1944. Das Ziel der Alliierten war die komplette Zerstörung der Stadt. In nur knapp 30 Minuten vernichteten Bomber 2.670 Häuser. Ein Zeitzeugen-Interview des Schülerwettbewerbs Projektwerkstatt 2004. |
 |
 |
 |