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Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische  Politik der Diskriminierung und Verdrängung.

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft. Die derzeitigen Kooperationspartner sind die Europa-Universität Flensburg und die Humboldt-Universität zu Berlin. Weitere Partner waren das Zentrum für Antisemitismusforschung Berlin, das Kulturwissenschaftliche Institut Essen, die Gedenkstätte Deutscher Widerstand sowie die Royal Holloway University of London. Die erste Konferenz fand 2006 statt, seit 2009 wird die Konferenz im zweijährigen Rhythmus veranstaltet.

Der Aufbau der Konferenzen ist zweiteilig gestaltet. Im ersten Teil der Konferenz präsentieren internationale Experten/-innen den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse im Bereich des jeweiligen Konferenzthemas. Im zweiten Teil finden Praxisforen statt, in denen Anschlüsse an heutige Lebenswelten hergestellt und die Bedeutung der wissenschaftlichen Befunde für die Vermittlungsarbeit politischer Bildung diskutiert werden. Ziel ist es, die praktische Nutzbarkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse herauszustellen. Hierzu wird ebenfalls eine Projektbörse angeboten, die konkrete Konzepte und Modelle zeigt, die sich mit der Übersetzung der Wirkungszusammenhänge in die schulische und außerschulische Praxis befassen.

Auf diesen Seiten finden Sie die Veranstaltungsdokumentation der bisherigen und Informationen zur aktuell geplanten Konferenz.

Ein ehemaliger polnischer Gefangener des Konzentrationslagers Dachau bezichtigt nach der Befreiung durch amerikanische Truppen am 30. April 1945 einen Bewacher der Misshandlung von Häftlingen.

5. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung

Danach – Der Holocaust als Erfahrungsgeschichte
1945 – 1949

Der Holocaust steht heute, 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, immer noch im Fokus der Deutschen Erinnerungskultur. Selten wurde jedoch die prägendste Zeit des Holocaust-Gedenkens in den Fokus gerückt. Unter dem Thema "Danach – Der Holocaust als Erfahrungsgeschichte 1945 – 1949" will die 5. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung diese Lücke schließen. Weiter...

Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische  Politik der Diskriminierung und Verdrängung.

4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung

Volksgemeinschaft - Ausgrenzungsgemeinschaft

Die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung widmete sich vom 27. bis 29. Januar dem Fokus "Volksgemeinschaft – Ausgrenzungsgemeinschaft. Die Radikalisierung Deutschlands ab 1933". Hier finden Sie die Veranstaltungsdokumentation. Weiter...

Der Garten der Gerechten in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem

3. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung

Helfer, Retter und Netzwerker des Widerstands

Die 3. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung widmete sich vom 27. Januar bis 29. Januar dem Fokus "Helfer, Retter und Netzwerker des Widerstands." Hier finden Sie die Veranstaltungsdokumentation. Weiter...

 

Publikation zum Thema

Coverbild Nationalsozialismus: Krieg und Holocaust

Nationalsozialismus: Krieg und Holocaust

Der Wille zu Expansion und Krieg bestimmte von Beginn an die NS-Herrschaft, es galt neuen "Lebensraum im Osten" zu gewinnen. Während des Krieges fielen Millionen von Menschen der rassistischen NS-Politik zum Opfer. Das Heft beschreibt den Krieg in Europa, den Holocaust und die "Aufarbeitung" der NS-Zeit nach 1945.Weiter...

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